1871 Aus Karl Hofmanns gesammelten Schriften ...

Johann Stüdl über Karl Hofmann.

Zusammenfassung aus dem Vorwort zu der von Stüdl herausgegebenen Publikation "Karl Hofmann's gesammelte Schriften alpinen und vermischten Inhalts" (Verlag: Eduard Amthor).

            Karl Hofmann ist geboren zu München am 26. Oktober 1847 und der Sohn des noch lebenden Universitätsprofessors Dr. Josef Hofmann. Der höchst lebhafte Knabe zeigte schon frühzeitig schöne Anlagen, die im elterlichen Hause, da der Vater wegen überhäufter Geschäfte sich weniger der Erziehung widmen konnte, namentlich von der sorgsamen Mutter, welcher selbst eine ungewöhnliche Bildung zu Theil geworden war, mit aller Sorgfalt gepflegt, und ausgebildet wurden. Er besuchte das kgl. Ludwigsgymnasium in München, und schon da zeichneten sich seine schriftlichen Arbeiten durch eine ungewöhnliche, schwungvolle Auffassung aus und zeigten, welch‘ lebhafte Phantasie dem Geiste des jungen Schülers innewohnte. Außer seinen obligatorischen Studien, beschäftigte er sich viel mit Sprachen und trieb nicht nur die alten Sprachen, sondern sprach und schrieb auch vortrefflich französisch, italienisch; selbst spanisch und englisch studierte er eifrig in seinen Mußestunden.

            Im Herbst 1866 trat er an die Universität über, wählte das Studium der Jurisprudenz und schloß sich, gleich seinem älteren Bruder, dem akademischen Gesangsvereine an, dessen geistige Verbrüderung der gebildeten Jünglinge unter sich, auf den edelsten Prinzipien basiert, ungemein anregend auf den strebsamen Jüngling wirkte. Bald wurde er auch von seinen Commilitonen zum Vorstande gewählt und leitete nach deren einstimmigen Zeugnisse die Angelegenheiten des Vereins mit so viel Eifer, Einsicht und Kenntniß, daß ihm die allgemeinste Anerkennung dafür bei mehrfachen Gelegenheiten zu Theil wurde.

            Nichts fesselte aber seit zartester Kindheit unseren Freund mehr, als die herrliche Alpenwelt, für welche er eine mächtige, reine Begeisterung in seinem edlen Herzen fühlte. Je öfter Hofmann Gelegenheit fand, seine geliebten Berge aufzusuchen – und er that es, so oft es ihm seine freie Zeit erlaubte – desto gewaltiger wuchs seine Liebe zu ihnen, desto glücklicher fühlte er sich, wenn er ihre mächtigen Dome erklimmen und sich an deren weiter Rundschau laben konnte. Die Freude an der Wildheit und Größe der Alpennatur, der Reiz an der unbeschreiblichen leuchtenden Naturpoesie zogen ihn mit unwiderruflicher Gewalt in die Berge und machten ihn zum begeisterten und opferwilligen Verehrer derselben. Staunenswerth ist seine Thätigkeit auf diesem Gebiete. Kein Gipfel war ihm zu hoch, keine Wand zu steil, kein Weg zu beschwerlich; mit Leichtigkeit überwand die Liebe zu den Bergen alle Mühseligkeiten und Schwierigkeiten auf mitunter gefahrvollen Wanderungen. Ganz vorzüglich war sein Augenmerk auf die orthographische Durchforschung der einzelnen Gebirgsgruppen gerichtet, und in der Tath finden wir unter seinen zahlreichen, anmuthigen Aufsätzen, die er in den verschiedenen Zeitschriften veröffentlichte, namentlich in seinen vortrefflichen Arbeiten über das Kaisergebirge und die Glocknergruppe, den besten Beweis, mit welch‘ großem Eifer und Fleiß er diese Aufgabe zu lösen suchte. Eben nur eine so hochbegabte Natur, wie die Hofmann’s war, ein so riesiger Fleiß, eine so bewunderungswerthe Energie und glühende Begeisterung konnten in verhältnismäßig kurzem Zeitraume so Vieles und Großes leisten. Mit welcher Unermüdlichkeit er seine Wanderungen in die Alpen ausführte, beweist am Schlagendsten die im Anhange dieses Büchleins (am Ende dieses Beitrages) befindliche statistische Zusammenstellung seiner Bergfahrten. So hat er sich durch seine Leistungen im Bereiche der alpinen Wissenschaft ein bleibendes Denkmal geschaffen *)

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Fußnote am Ende der Seite:

*) Der Centralausschuss des deutschen Alpenvereins, dessen eifrigster Mitbegründer und Förderer Hofmann gewesen ist, hat nach erfolgter Anfrage bei sämtlichen Sectionen beschlossen, dass die Johannishütte an der Pasterze, die Hofmann im Vereine mit dem Herausgeber dieser Sammlung, seinem Freund und Reisegefährten, restaurieren ließ, von nun an „H o f m a n n s h ü t t e“ genannt werde. Ferner soll der höchste Gipfel der Glocknerwand, die von Hofmann im Jahre 1869 zum ersten Male erstiegen wurde, den Namen „H o f m a n n s s p i t z e“ tragen. Auch wird heuer eine Gedenktafel zur Erinnerung an Hofmann von seinen Freunden in der Glocknergruppe errichtet werden.

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In die Universitätsjahre fiel Hofmanns Freiwilligen-Jahr, an dessen Schluss er das Landwehroffiziers-Aspirantenexamen mit Auszeichnung bestand, um bald darauf zum Landwehroffiziers-Aspiranten 1. Classe im 6. Landwehrbataillon ernannt zu werden.

Am 17. Juli 1870 bestand er das juristische Universitätsexamen mit Auszeichnung. Am nächsten Tag ließ er sich als Rechtspraktikant am königl. Stadtgericht München vereidigen.

Am 19. Wurde er zu seinem Bataillon einberufen und am 20. Juli zum Lieutenant in demselben ernannt.

Der für das Vaterland glühende Jüngling, der sonst gerne den Wünschen seiner Eltern und Freunde gerecht wurde, wies mit Entschiedenheit bei seinem Bataillon zu bleiben, zurück. Er konnte den Gedanken nicht fassen, mit demselben möglicherweise nur zum Etappendienst verwendet zu werden. Das Vaterland war in Gefahr, er kannte nur eine Pflicht, für dasselbe zu streiten und sich zu opfern. Er meldete sich daher zur Linie und wurde der 11. Compagnie, 3. Bataillon des 2. Regiments zugetheilt.

Hofmann’s Abschied vom Vaterhause war, wie er selbst seinen Eltern schrieb: „der schmerzlichste Augenblick seines Lebens“. Er hatte alles geordnet; in seinem Stübchen fand sich kein Blättchen Papier, für das er nicht gesorgt hätte, und als er zum letzten Mal die Thüre seines ihm so lieben Zimmerchens schloß, und sein Begleiter ihm sagte: „Wie wollen wir uns freuen und Dich empfangen, wenn Du wiederkehrst!“, erwiderte er wehmüthig: „Ja, w e n n  ich wiederkehre!“

Einen seiner letzten Briefe aus München richtete er an den Schreiber dieser Zeilen, dessen Schluß deutlich beweist, wie klar Hofmann fühlte, daß ihm schwere und blutige Kämpfe bevorstanden, die leicht für ihn verhängnißvoll werden könnten. Er rechnete ab mit dem Leben. Andererseits aber leuchtete aus diesen Zeilen jene freudige Begeisterung hervor, welcher die schwersten Opfer, selbst der Tod kein Schreckniß sind. Hofmann schließt den Brief mit folgenden Worten: „Und nun, mein lieber, lieber Freund, lebe wohl – vielleicht auf ewig! Es ist ein harter, schwerer Kampf, in den ich ziehe, und Du weißt, daß mir keine Gefahr zu groß ist, die ich nicht zu wagen bereit wäre. So glaube ich denn, daß die Wahrscheinlichkeit für ein Nimmerwiedersehen gewaltig groß ist. Doch, wenn es auch für ewig geschieden sein muß – ich scheide gern, wenn es der Ehre und dem Ruhme meines deutschen Vaterlandes gilt!“

Bald kam die Kunde nach München, daß er sich bei Wörth besonders hervorgethan hatte, und ihm ehrenvolle Dekorationen in Aussicht stünden. Häufige Nachrichten kamen von ihm an Eltern und Freunde, welche die höchste Begeisterung athmeten und ersehen ließen, mit welcher Leichtigkeit sein, durch zahlreiche Gebirgstouren gestählter Körper, die großen Strapazen des Feldzuges ertrug.

Da traf ihn bei Bazailles am 1. September 1870 früh 7 Uhr die feindliche Kugel, gerade in dem Augenblick, als er, den Säbel hochschwingend, sich halb umwendete und seine Soldaten, die ob des mörderischen Geschützfeuers zu weichen begannen, mit dem Rufe anfeuerte: Vorwärts, Kinder, es ist ja für’s Vaterland!“ Die Kugel durchdrang Lunge, Zwerchfell und Dickdarm; Die Verwundung wasr vom ersten Augenblick an der Leistungsfähigkeit der ärztlichen Kunst entrückt. Der Tod erfolgte am 2. Sept. abends ½ 11 Uhr im bayerischen Felsspitale zu Bazailles. Die Beerdigung fand am nächysten Morgen An der Seite der Tags vorher zu Grabe getragenen Kameraden seines Batasillons statt.

In seiner äußeren Erscheinung und geistigen Haltung war Karl Hofmann ein echt deutscher Jüngling. Die hohe, schlanke Gestalt, die schönen blauen Augen, das hellblonde Haar stempelten die deutsche Abkunft. Sein Sinn für alles Schöne wies alles Niedrige und Gemeine zurück. Pflichttreue, Liebenswürdigkeit im Umgang, sowie hoher Gerechtigkeitssinn waren hervorragende Charakterzüge desselben.

Seine Begeisterung für die Alpenwelt wurde nur von der für ein großes, mächtiges Deutschland übertroffen, die ihn, den schon mit dem Tode ringenden, nicht verließ. So schrieb Hermann Voget an Hofmann’s Eltern: „Ich möchte imstande sein, Ihnen das Auge zu malen, mit dem er die Siegesnachricht von Sedan begrüßte. ‚Gern und freudig gebe ich das Leben für mein Vaterland‘, sagte er mehrmal zu mir, dabei sang er leise: ‚Lieb Vaterland magst ruhig sein“.“

Riesig war Hofmanns Arbeitskraft. Sein Nachlass von alpinen und sonstigen Literalien ist so bedeutend, dass, was nicht in dieser Sammlung aufgenommen werden kann, die weitaus größere Hälfte bildet. ( Anmerkung am Ende der Seite: „*) So hat derselbe für seinen „Führer durch Salzburg“, der als zweiter Theil von Amthor’s Alpenführer erscheinen sollte, sehr bedeutende Vorarbeiten hinterlassen. Ein Theil davon wird im Bd. IV des „Alpenfreunds“ erscheinen. Der Verleger“)

Bedenkt man, dass der Verstorbene ausschließlich die Studien seines jüngeren Bruders leitete, daß in die Zeit seiner schriftstellerischen Thätigkeit sein Freiwilligenjahr fiel, daß er mit gewissenhafter Pflichttreue seinen juristischen Studien oblag und ohne zwingende Nothwendigkeit keine Vorlesung versäumte; erwägt man, was er als Schriftführer des Alpenvereins in München leistete, was er als Vorstand in und für den akademischen Gesangsverein that, dass er selbst noch im Felde so viel Zeit der spärlich zugemessenen Ruhe und Erholung entzog, um sein bis wenige Stunden vor der Verwundung reichendes Tagebuch mit der größten Gewissenhaftigkeit zu führen; daß er bei all‘ dem kein Kopfhänger wasr, sondern die Freuden der Jugend genoß, - so muß man solche Kraft anstaunen.

Er kannte das große, so vielen unbekannte Geheimniß, mit der Zeit zu sparen und dieselbe auszunützen. „Lieb‘s Mamerl, so laß mich doch arbeiten, während die Andern im Wirthshause sitzen“, das war des öfteren seine Antwort, wenn seine besorgte Mutter oft spät nach Mitternacht in sein Studierzimmer kam, um zu erinnern, daß es Zeit zum Schlafengehen sei. –

Was Karl Hofmann war, das war er ganz, zur rechten Zeit am rechten Orte. Gegen seine Eltern der liebevollste, aufmerksamste Sohn, dem älteren Bruder in inniger Liebe zugethan, dem jüngeren Bruder gegenüber der strenge Lehrer, der treueste, zuverlässigste Freund, im Hörsaal der eifrige, wißbegierige Schüler, im Kreise seiner trauten Sangesbrüder der joviale Student und gern gesehene Gesellschafter, im Alpenvereine der eifrigste Förderer alpinen Wissens und Forschens, in den Bergen der unermüdliche kühne Alpenwanderer, im Felde der tapfere, begeisterte und begeisternde, von Vorgesetzten und Untergebenen geliebte Soldat.

So schreibt von ihm der große Theologe Dr. v. Döllinger, wenige Tage nach eingetroffener Todesnachricht, an Hofmanns Mutter, die er von Kindheit auf kannte: „ Du wirst es vielleicht seltsam finden, wenn ich Dir bekenne, daß mir seit acht Tagen täglich der Gedanke aufsteigt: Mathilde ist eine glückliche, von Gott hoch begnadete Mutter. Ja, so ist es! Ich kenne das Vatergefühl nicht aus eigener Erfahrung, aber ich weiß doch gewiß, daß, wenn ich einen Sohn durch einen so schönen Tod, im gerechtesten Kriege streitend und sich opfernd für die edelsten Güter der Nation, verloren hätte, ich mich nicht blos trösten, sondern auch stolz sein würde, mein Kind so verloren zu haben. Und dabei schwebt mir Dein Karl mit seiner ganzen Liebenswürdigkeit, seinen prächtigen Anlagen, seiner edlen Gesinnung stets vor Augen, und ich weiß recht wohl, daß nicht nur seine Familie, daß Bayern, ganz Deutschland einen seltenen und kostbaren Edelstein an ihm verloren hat. Aber das ist nun einmal das ewige und unerforschliche Gesetz: Die besten Güter müssen mit dem Opfer der Besten erkauft werden. Nun ist er für uns alle, für die 38 Millionen Deutsche gestorben, und wir wollen sein Andenken für immer dankbar in hohen Ehren halten!“

Hofmanns Leiche ist nach München übergeführt worden und ruht seit dem 7. März d. J. im dortigen (südlichen) Friedhofe im Grabe bei den irdischen Überresten von seinen Großeltern.

 

P r a g im Juni 1871.                          Joh. Stüdl.

1871 Statistische Zusammenstellung von Hofmanns Reisen.

Statistische Zusammenstellung von Hofmanns Reisen
(von Hofmann selbst zusammengestellt, veröffentlicht als Anhang zu
„Karl Hofmanns gesammelte Schriften alpinen und vermischten Inhalts".)

 

1875                                     August                   Wendelstein

 

1860                                     August                   Wallberg

 

1863                                     August                   Herzogenstand

 

1864  Fußtour                     August 29.:           München – Seeshaupt – Schleedorf 
                                                                              –
Walchensee

                                               August 30.:           Walchensee – Seefeld – Zirl – Innsbruck

                                               August 31.:           Innsbruck – Ambras – Heiligenwasser
                                                                              – Patscherkofel – Innsbruck              

                                               September  1.:     Innsbruck – Oberaudorf

                                               September  2.:     Oberaudorf

                                               September  3.:     Oberaudorf – Himmelmoosalpe

                                               September  4.:     Himmelmoosalpe – Audorferjoch

                                                                              – Hochtraider – Oberaudorf

                                               September  5.:     Oberaudorf – München.

 

1865  Ostern Fußtour        April  9.:               München – Ebersberg

                                               April 10.:              Ebersberg – Wasserburg – Krainburg 

                                                                              – Altötting

                                               April 11.:              Altötting – Stein

                                               April 12.:              Stein – Traunstein – München.

 

1865  Reise                          August 23.:           München – Augsburg – Nördlingen 

                                                                              – Ansbach – Würzburg

                                               August 24.,25.:    Würzburg

                                               August 26.:           Würzburg – Aschaffenburg 

                                                                              – Darmstadt – Bingen

                                               August 27.:           Bingen – Niederwald – Bingen 

                                                                              – Stolzenfels –  Königswinter

                                               August 28.:           Königswinter – Drachenfels – Köln

                                               August 29.:           Köln

                                               August 30.:           Köln – Koblenz – Ems 

                                                                              – Ehrenbreitstein – Mainz

                                               August 31.:           Mainz – Mannheim – Ludwigshafen

                                                                              –  Speier

                                               September  1.:     Speier – Karlsruhe

                                               September  2.:     Karlsruhe – Appenweier – Kehl 

                                                                             – Straßburg – Freiburg

                                               September  3.:     Freiburg – Basel – Freiburg

                                               September  4.:     Freiburg – Baden-Baden – Heidelberg

                                               September  5.:     Heidelberg – Kaiserstuhl – Darmstadt

                                               September  6.:     Darmstadt – Frankfurt – Aschaffenburg

                                               September  7.-9.:Aschaffenburg

                                               September 10.:   Aschaffenburg – Darmstadt

                                                                             –  Aschaffenburg

                                               September 11.,12.: Aschaffenburg

                                               September 13.     Aschaffenburg – Hahnenkamm

                                                                              –  Aschaffenburg

                                               September 14.,15.: Aschaffenburg

                                               September 16.:   Aschaffenburg – Frankfurt

                                               September 17.:   Frankfurt – Mainz – Biberich

                                                                            –  Wiesbaden – Frankfurt

                                               September 18.:   Frankfurt – Taunus

                                                                             (Altkönig – Feldberg) – Frankfurt

                                               September 19.:   Frankfurt – Homburg – Frankfurt

                                               September 20.:   Frankfurt – Darmstadt – Bergstraße
                                                                             – Aschaffenburg

                                               September 21.-24.: Aschaffenburg

                                               September 25.:   Aschaffenburg – Bamberg

                                               September 26.:   Bamberg – Nürnberg

                                               September 27.:   Nürnberg – Regensburg

                                               September 28.:   Regensburg – Walhalla – Regensburg 

                                                                             – München.

 

1866  Fußtour                      August   8.:          München – Holzkirchen – Tegernsee 

                                                                              – Bad Kreuth

                                               August   9.:           Bad Kreuth – Achenkirchen

                                                                              –  Scholastika

                                               August 10.:           Scholastika – Jenbach

                                               August 11.:           Jenbach – Fügen

                                               August 12.:           Fügen – Zell

                                               August 13.:           Zell – Ginzling

                                               August 14.:           Ginzling – Pfitscherjoch – Sterzing

                                               August 15.:           Sterzing

                                               August 16.:           Sterzing – Jaufen – Saltaus

                                               August 17.:           Saltaus – Meran

                                               August 18.,19.:    Meran

                                               August 20.:           Meran – Bozen

                                               August 21.:           Bozen – Sarnthein – Pens

                                               August 22.:           Pens – Penserjoch – Sterzing 

                                                                              – Brennerpost

                                               August 23.:           Brennerpost – Stafflach – Tuxerjoch
                                                                              – Hintertux

                                               August 24.:           Hintertux – Zell

                                               August 25.:           Zell – Gerlos – Plattenkogel – Kriml

                                               August 26.:           Kriml – Krimler-Tauernhaus – Kriml

                                               August 27.:           Kriml – Neukirchen 

                                                                              – Untersulzbachthal – Neukirchen   

                                               August 28.:           Neukirchen – Mittersill – Zell am See

                                               August 29.:           Zell am See – Saalfelden

                                               August 30.:           Saalfelden Seißenbergklamm – Lofer

                                               August 31.:           Lofer – Unken – Unkner Hochalpe

                                               September   1.:    Unkner Hochalpe – Staubfall –                                                                              Schwarzbachklamm – Unken

                                               September   2.:    Unken – Jettenberg – Ramsau

                                               September   3.:    Ramsau – Königsee – Berchtesgaden

                                               September   4.:    Berchtesgaden – Mitteralpe

                                               September   5.:    Mitteralpe – Watzmann

                                                                             –  Berchtesgaden – Königsbergalpe

                                               September   6.:    Königsbergalpe – Hoher Göll 

                                                                             – Gotzen-  – Regenalpe

                                               September   7.:    Regenalpe – Kallersberg – Obersee                                                                               – Berchtesgaden

                                               September   8.:     Berchtesgaden – Hirschbühel

                                               September   9.:     Hirschbühel – Berchtesgaden

                                               September  10.:    Berchtesgsaden – Reichenhall

                                                                               –  Salzburg

                                               September  11.-13.: Salzburg

                                               September  14.:    Salzburg – Gaisberg – Salzburg

                                               September  15.:    Salzburg – Kolowrathöhle 

                                                                               – Untersberg – Salzburg

                                               September  16.:    Salzburg – Hellbrunn – Salzburg

                                               September  17.:    Salzburg – München.

 

1867  Pfingsten Fußtour    Juni    9.:                München – Starnberg – Tutzing

                                                                               –  Weilheim – Hohenpeißenberg

                                               Juni  10.:                Hohenpeißenberg – Murnau

                                                                               – Heimgarten – Herzogenstand
                                                                               –
Urfeld

                                               Juni  11.:                Urfeld – Jachenau 

                                                                               – Benedictenwand – Lenggries

                                               Juni  12.:                Lenggries – (per Floß)

                                                                               Wolfrathshausen – Starnberg 

                                                                               – Planegg – München.

 

1867  August Fußtour        August  15.:           München – Brannenburg

                                               August  16.:           Brannenburg

                                               August  17.:           Brannenburg – Oberaudorf 

                                                                               – Bayrisch-Zell – Zelleralpe

                                               August  18.:           Zelleralpe – Wendelstein 
                                                                              
– Bayrisch-Zell – Schliersee 
                                                                               –
 Prinzenweg – Tegernsee

                                               August  19.:           Tegernsee – Hirschberg – Tegernsee

                                               August  20.:           Tegernsee

                                               August  21.:           Tegernsee – Kaiserklause – Neuhaus                                                                                – Neureutheralpe – Tegernsee

                                               August  22.:           Tegernsee

                                               August 23.:            Tegernsee – Holzkirchen – München.

 

1867  September Fußtour September   3.:      München – Reichenhall –

                                                                               Berchtesgaden

                                               September   4.:      Berchtesgaden – Hundstod –

                                                                                Funtenseealpe

                                               September   5.:      Funtenseealpe

                                               September   6.:      Funtenseealpe – Steinernes Meer

                                                                                –  Zell am See

                                               September   7.:      Zell am See – Uttendorf

                                               September   8.:      Uttendorf – Vellern (Stubachthal)

                                               September   9.:      Vellern – Kalser Tauern – Kals

                                               September  10.:     Kals – Lukner Hütte

                                               September  11.:     Lukner Hütte – Medelspitze – Kals

                                               September  12.:     Kals – Luknerhütte

                                               September  13.:     Luknerhütte – Großglockner

                                                                                –  Heiligenblut

                                               September  14.:     Heiligenblut – Raurisertauern 

                                                                                – Wildbad Gastein       

                                               September  15.:     Wildbad Gastein – Gamskarkogel 

                                                                                – Hofgastein

                                               September  16.:     Hofgastein

                                               September  17.:     Hofgastein – Lend – Werfen

                                               September  18.:     Werfen – Golling – Abtenau

                                               September  19.:     Abtenau – Zwieselalpe
                                                                                –
Gosauschmied

                                                                                – Hintergosauseealpe

                                               September  20.:     Hintergosauseealpe – Dachstein

                                                                                – Gosauschmied – Hallstadt

                                               September  21.:     Hallstadt – Strubfall – Bergwerk 

                                                                                – Obertraun – Aussee

                                               September  22.:     Aussee – Rettenbachthal – Ischl

                                               September  23.:     Ischl – Gmunden

                                               September  24.:     Gmunden – Traunstein – Gmunden

                                               September  25.:     Gmunden – Traunfall 
                                                                                – Schwanenstadt – Salzburg  

                                               September  26.:     Salzburg

                                               September  27.:     Salzburg – München.

 

1868  Himmelfahrtsfest Fußtour 

                                               Mai  20.:                 München – Deißenhofen

                                                                                – Holzkirchen – Miesbach – Neuhaus

                                               Mai  21.:                 Neuhaus – Brecherspitze 
                                                                                – Obere Fürstalpe – Bodenspitze

                                                                                – Tegernsee – Holzkirchen  
                                                                                – München.

 

1868  Pfingsten Fußtour    Mai  30.:                München – Holzkirchen – Miesbach

                                               Mai  31.:                 Miesbach – Neuhaus – Jägerkamp

                                                                                – Valepp – Schinder – Valepp

                                               Juni    1.:                 Valepp – Schinder - Rießerkogl
                                                                                – Setzberg – Wallberg – Tegernsee

                                                                                – Holzkirchen – München.

 

1868  Sonnenwende Fußtour

                                               Juni  19.:                 München – Starnberg – Seeshaupt

                                                                                – Murnau

                                               Juni  20.:                 Murnau – Partenkirchen – Rainthal                                                                                  – Knorrhütte

                                               Juni  21.:                  Knorrhütte – Zugspitze – Knorrhütte                                                                                  – Partenkirchen – Krün

                                               Juni  22.:                  Krün – Vordere Rieß – Lenggries                                                                                  – Tölz – Holzkirchen – München.

 

1868  Ende Juni Partie       Juni  27.:                  München – Kufstein – Brixlegg

                                               Juni  28.:                  Brixlegg – Passionsspiel –

                                                                                 Brixlegg – Fischbach

                                               Juni  29.:                  Fischbach

                                               Juni  30.:                  Fischbach – München.

 

1868  Juli / August Partie  Juli  26.:                 München – Holzkirchen – Miesbach

                                                                                – Wörgl – Hopfgarten – Rettenbach 

                                               Juli  27.:                  Rettenbach – Filzscharte – Filzkogl

                                                                                –  Wald – Mittersill

                                               Juli  28.:                  Mittersill – Velbertauern – Gschlöß

                                               Juli  29. – 30.         Gschlöß

                                               Juli  31.:                  Gschlöß – Windisch-Matrei

                                               August   1.:             Windisch-Matrei – Erlsbach

                                               August   2.:             Erlsbach – Klammljoch –

                                                                                St. Wolfgang (Reinthal)

                                               August   3.:             St- Wolfgang – Hochgall
                                                                                – St. Wolfgang

                                               August   4.:             St. Wolfgang – Brunecken

                                               August   5.:             Brunecken – Mühlbach
                                                                                – Franzensfeste – Brenner 
                                                                                – Jenbach

                                                                               

                                               August   6.:             Jenbach – Achensee – Tegernsee

                                               August   7.:             Tegernsee – Miesbach – München.

 

1868  October  Fußtour    October  11.:          München – Großhessenlohe

                                                                                –  Miesbach – Neuhaus

                                               October  12.:          Neuhaus – Kaiserhaus

                                                                                –  Guffertjoch – Steinberg

                                               October  13.:          Steinberg – Tegernsee 

                                                                                – Holzkirchen – München.

 

1868  Weihnachten  Fußtour 

                                               December  26.:      München – Gauting – Tutzing 

                                                                                – Unterpeißenberg 
                                                                                – Hohenpeißenberg

                                                                                – Unterpeißenberg – Feldafing 

                                               December  27.:       Feldafing – Possenhofen – München.

 

1869  April  Partie              April   11.:               München – Penzberg – Kochel

                                                                                  – Jocheralpe – Urfeld

                                               April   12.:                Urfeld – Herzogenstand – Wallgau

                                               April   13.:                Wallgau – (per Floß) Tölz                                                                                   – Holzkirchen – München.

 

1869  Mai  Partie                April  30.:                 München – Miesbach – Valepp

                                                Mai   1.:                    Valepp – Hinteres Sonnwendjoch                                                                                    – Brandenberg – Brixlegg – Kundl

                                                Mai   2.:                    Kundl  - Wildschönau – Salve                                                                                    – Kufstein – München.

 

1869  Anfang Juni  Partie   Juni   4.:                 München – Kufstein – Schießlingerhof

                                                Juni   5.:                 Schießlingerhof – Treffauerkaiser                                                                                – Kiefersfelden                      

                                                Juni   6.:                 Kiefersfelden – Oberaudorf                                                                                – Brünnstein – Oberaudorf
                                                                               – München.

 

1869  Ende Juni  Partie      Juni  27.:               München – Kufstein – Ellmau 
                                              
Juni  28.:               Ellmau – Maukspitze
                                                                              –
Kaiserackerlspitze – Ellmau 

                                               Juni  29.:               Ellmau – Haltspitze – Kaiserthal
                                                                              –
Kufstein – München.

 

1869  Sommer  Partie        Juli  16.:                 München – Prien – Herrenchiemsee
                                               Juli  17.:                 Herrenchiemsee – Frauenchiemsee 
                                                                               – Herrenchiemsee
 
                                              
Juli  18.:                 Herrenchiemsee – Prien –
Reichenhall 
                                                                               – 
Berchtesgaden
 
                                               
Juli  19.:                 Berchtesgaden – Mitteralpe
                                              
Juli  20.:                 Mitteralpe – Vordere und Mittlere 
                                                                               Watzmannspitze – Bivouak
                                              
Juli  21.:                 Bivouak – Wimbachschlössl   
                                                                               – Saalfelden
Uttendorf
                                              
Juli  22.:                 Uttendorf – Hohenkampalpe (Stubach)
                                              
Juli  23.:                 Hohenkampalpe
                                                                               –
Oedenwinkelscharte 
                                                                               –
Oberster Pasterzenboden – Bockkarkees 
                                                                               – Judenalpe 
                                              
Juli  24.:                 Judenalpe – Wiesbachhorn – Kaprun            
                                              
Juli  25.:                 Kaprun
                                               
Juli  26.:                 Kaprun – Wasserfallalpe 
                                              
Juli  27.:                 Wasserfallalpe – Kaprunerthörl 
                                                                               – Kalser Tauern– Kals 
                                              
Juli  28.:                 Kals – Meningalpe – Kals
 
                                              
Juli  29.:                 Kals – Hochschober – Kleinschober
                                                                               –
Schoberthörl – Kals
                                              
Juli 30., 31.:          Kals  
                                              
August   1.:            Kals
                                              
August   2.:            Kals – Stüdlhütte – Kals
                                              
August   3.:            Kals
                                              
August   4.:            Kals – Stüdlhütte
                                              
August   5.:            Stüdlhütte – Großglockner – Pasterze 
                                                                              
– Ferleiten
                                              
August   6.:            Ferleiten – Zell am See – Lofer
                                              
August   7.:            Lofer – Reichenhall – München

 

1869  Herbst  Fußtour       September   7.:     München – Reichenhall 
                                              
September   8.:     Reichenhall – Lofer
                                              
September   9.:     Lofer – Zell am See – Ferleiten
                                                                               –
Judenalpe
                                              
September  10.:    Judenalpe – Fuscherkarscharte
                                                                               –
Wallnerhütte
                                               September  11.:    Wallnerhütte – Heiligenblut
                                                                               –
Bergerthörl – Kals
                                              
September  12.:    Kals 
                                              
September  13.:    Kals – Dorfer Alpe
 
                                              
September  14.:    Dorfer Alpe – Schneewinkelkopf
                                                                               –
Wallnerhütte
                                              
September  15.:    Wallnerhütte – Johannisberg
                                                                               –
Hohe Riffel – Riffelthor
                                                                              
– 
Wasserfallalpe
                                              
September  16.:    Wasserfallalpe – Kitzsteinhorn
                                                                               –
Wasserfallalpe 
                                               
September  17.:    Wasserfallalpe 
                                               
September  18.:    Wasserfallalpe
                                                                               –
 Großes Wiesbachhorn 
                                                                               – 
Glockerin – Großer Bärenkopf
                                                                               –
Kleiner Bärenkopf – Bockkarscharte
                                                                               –
 Ferleiten – Bad Fusch
                                             
 September  19.:    Bad Fusch – Schwarzkopf – Ferleiten
                                              
September  20.:    Ferleiten 
                                               
September  21.:    Ferleiten – Pfandlscharte –

                                                                               Bergerthörl – Kals

                                               September  22. – 23.:  Kals

                                               September  24.:     Kals – Stüdlhütte

                                               September  25.:     Stüdlhütte – Glocknerwand – Kals

                                               September  26.:     Kals – Stüdlhütte

                                               September  27.:     Stüdlhütte – Großglockner 
                                                                                –
 Heiligenblut

                                               September  28.:     Heiligenblut – Heiligenbluter Tauern
                                                                                –
Rauris – Lend

                                               September  29.:     Lend – Salzburg

                                               September  30.:     Salzburg – Hof

                                               October   1.:           Hof – St. Gilgen – Schafberg

                                               October   2.:           Schafberg – Mondsee – Unterach

                                               October   3.:           Unterach – Langbathseen – Gmunden

                                               October   4.:           Gmunden – Wien

                                               October   5. – 9.:    Wien

                                               October 10.:           Wien – Sömmering – Stuhleck – Wien

                                               October  11.:          Wien

                                               October  12.:          Wien – München.