Die Hütten der Sektion

Was die Mitglieder der Sektion Prag alles zustande brachten, war fast unglaublich! Obmann Stüdl hatte es vorgegeben, und mit dem Bau auf der Vanitscharte gleich ins Schwarze getroffen. Der Glocknertourismus nahm durch die Stüdlhütte (siehe > "Die Stüdlhütte in Kals") einen gewaltigen Aufschwung. Waren im Erfolgsjahr 1865 vor der Errichtung der Stüdlhütte 39 Gäste in Kals, von denen 11 den Glockner erstiegen, erhöhten sich diese Zahlen 1869 nach dem Bau der Hütte auf 200 Gäste mit 35 Gipfel-Bezwingern. Die Hütte war und blieb zwar Stüdls Eigentum, die organisatorische Betreuung aber oblag der Sektion bis sie nach Stüdls Ableben schließlich in ihren Besitz überging.

Auf der anderen Seite des Großglockners wurde die Hofmannshütte durch Johann Stüdl, gemeinsam mit seinem Freund und Tourengefährten Karl Hofmann errichtet, oder besser gesagt wieder errichtet an Stelle der 1834 erbauten und inzwischen verfallenen Johannishütte. Die beiden hatten sie auf ihrer Tour im Glocknergebiet 1869, kurzzeitig als mehr schlechten denn rechten Unterschlupf genützt, und daraufhin beschlossen den Neubau zu finanzieren. Nachdem Hofmann im Deutsch-Französischen Krieg gefallen war, erhielt sie den Namen "Hofmannshütte". (siehe auch > "Der Bergpionier / Johannishütte - Hofmannshütte")

Eigentümer waren zu gleichen Teilen Johann Stüdl und Karls Mutter Mathilde Hofmann. Die Betreuung oblag seit 1887 der Sektion Prag. 1911 wurde sie von Stüdl und der Familie Hofmann der Akademischen Sektion Wien geschenkt.

Da der sogenannte "Gamsgrubenweg", an welchem die Hütte liegt, immer wieder wegen Steinschlaggefahr gesperrt werden musste, war eine wirtschaftliche Führung der Hütte kaum möglich. Außerdem wurde das Mauerwerk zunehmend schadhaft, sodass ein Abriss der Hütte erwogen wird.

 

 

Einer Privatinitiative verdankt auch die Hütte anstelle der alten "Schaflerhütte" bei Prägraten ihre Entstehung. Die Großkaufleute Prokop und Clara von Ratzenbeck übernahmen die Finanzierung, daher der Name "Clarahütte" (später: "Klarahütte"). Natürlich hatte Stüdl die Pläne gezeichnet und den Bauplatz ausgewählt.

Und, weil es sich so schön fügte, dass die Hütte 1872 gerade fertig wurde, als Obmann Stüdl in den Stand der Ehe trat, wurde sie Ziel für die Hochzeitsreise ... bei eisigem Wind und fußhohem Neuschnee! Lesen Sie dazu die Abschrift des Eintrages von Johann Stüdl im "Fremdenbuch von Kals" auf der Seite > "Lesestoff / Fremdenbuch von Kals / Diverse Eintragungen 1871-1872".

Bilder von der Clarahütte und ihrer Umgebung heute sehen sie hier: <//a>
https://www.google.at/search?q=clarah%C3%BCtte&hl=de&rlz=1C2ARAB_enAT486AT518&tbm=isch&tbo=

Die verfallene Johannishütte im Dorfertal (Venediger Gruppe) war 1870 vom Zentralausschuss des DAV angekauft, instand gesetzt und 1876 der Sektion Prag übereignet worden. 

Bilder von der Johannishütte heute:
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Alte und Neue Prager Hütte

Noch im Gründungsjahr 1870 wurde in der Sektion der Bau einer Hütte auf dem Kesselkopf in der Venediger Gruppe beschlossen. Bei den "Wanderungen in der Venedigergruppe" mit Eduard Richter (siehe > "Der Bergpionier / Eduard Richter / Venediger Gruppe") im Spätsommer hatte Stüdl schon den Bauplatz dafür ausgekundschaftet. Er zeichnete auch den Bauplan und eine Subskription unter den Mitgliedern stellte die Finanzierung sicher, sodass die Prager Hütte 1872 gebaut werden konnte.

Allerdings hatte der Gastwirt Josef Hammerl, der mit der Ausführung betraut worden war, der besseren Fernsicht wegen, den Standort ein bisschen nach oben verschoben. "Es gibt wohl keine zweite Unterkunftshütte, mit Ausnahme der Hofmannshütte, die ein so wundervolles Panorama besitzt" war denn auch die Begeisterung groß und die Besucherzahlen lagen über den Erwartungen. Man sprach sogar schon von einer Erweiterung, als eine Frühjahrslawine 1877 die Hütte gänzlich zerstörte.

Abermals zeichnete Stüdl einen - der steigenden Frequenz angepassten - Plan und reiste eigens in das Gebiet, um den Bauplatz genau zu bestimmen. Die neue (später "Alte") "Prager Hütte" gehörte damals zu den wohnlichsten und geräumigsten Hütten, und steht dank ihrer Schutzmauer gegen den Bergabhang hin, heute noch an ihrem Platz.

Trotzdem wurde 11 Jahre später das Dach der Hütte durch eine weitere Lawine schwer beschädigt, und als wegen des stets steigenden Besucherandranges eine Erweiterung notwendig wurde, entschloss sich die Sektion eine zweite Hütte, die "Neue Prager Hütte" zu bauen.

Wieder suchte und fand Stüdl einen noch sichereren Standplatz. Wegen des schlechten Wetters konnte die Hütte allerdings 1902 nicht fertig gestellt werden, und musste nur mit einem Notdach gedeckt den Winter überdauern. Dadurch verteuerte sich auch der Bau, sodass die Mittel für die Einrichtung weitgehend in Privatinitiative aufgebracht werden mussten.

Vor allem die Damen entwickelten mit der Bildung eines "Damenkommittees" bemerkenswerte Initiativen, wodurch bald ein namhafter Betrag aufgebracht war, um vor allem die Inneneinrichtung zu gewährleisten. Einzelpersonen oder ganze Gruppen stifteten darüber hinaus gleich komplette Einrichtungen für die Zimmer, Geschirr, Bettzeug oder Bilder... Anfang 1904 wurde die ganze Herrlichkeit per Bahn nach Lienz und von dort mit Schlitten nach Innergschlöss verfrachtet. Am 7. August gab es ein großes Fest, mit welchem die Neue Prager Hütte eingeweiht wurde.

Hier sehen Sie Bilder der Alten und Neuen Prager Hütte heute:
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Die Payerhütte am Ortler, 3020 m hoch gelegen.

Der gewaltigste Hüttenbau gelang zwischen 1873 und 1875: Die Payerhütte auf dem Tabarettakamm. Sie war Stüdls ureigenstes Werk, auch wenn die Finanzierung in den Händen seiner Sektion lag.

In 3 020 m Höhe auf dem Tabarettakamm am Ortler, hoch über Sulden und Trafoi an eine Felswand geschmiegt, entstand die höchst gelegene Hütte in den Ostalpen.

Stüdl zeichnete nicht nur die Pläne und wählte den Bauplatz aus, er schloss auch die entsprechenden Verträge, wie der nebenstehende Entwurf zum Ankauf des Baugrundes zeigt. Er kümmerte sich um jedes einzelne Detail: Mauerwerk, Böden. Fenster und Türen und vor allem das Dach! Immer wieder reiste er nach Sulden und stieg zum Bauplatz hoch, um sich davon zu überzeugen, dass alles nach seinen Vorgaben ausgeführt wurde. Er wollte nicht noch einmal Lehrgeld zahlen müssen, wie bei der Stüdlhütte, wo es am Anfang hereinregnete, oder bei der 1. Prager Hütte, die einer Lawine zum Opfer fiel.

Wieder hob in der Sektion ein eifriges Spenden und Sammeln an, während Stüdl den Bau organisierte, denn in dieser Höhe zu bauen, war eine kostspielige Angelegenheit, und die Einrichtung sollte praktisch und wohnlich sein. 

Klein und bescheiden war die Ur-Payer-Hütte; ein einziger Raum mit Herd, Tischen, Bänken und dem üblichen Heulager, aber es wurde ordentlich gefeiert, als sie fertig war!

Man konnte ja nicht wissen, dass durch sie ein regelrechter Ansturm auf den Ortler einsetzte: Waren es im Jahr 1871 gerade 17 Personen, die diesen Gipfel bestiegen, so zählte man 10 Jahre später bereits 183 und man setzte der kleinen Hütte ein Stockwerk auf.

Aber auch dies genügte bald nicht mehr, um den Besucheransturm aufzunehmen. 1907 gab es an mehreren Tagen einen regelrechten "Gipfelsturm" mit über 100 Personen auf dem Gipfel! Daher sollte auf dem Felskopf über der Hütte  ein eigenes Schlafhaus entstehen. Unter großen Schwierigkeiten wurde es gebaut und 1909 mit einem großartigen Fest eröffnet.

Nicht lange konnte die Sektion stolz darauf sein. 1914 brach der 1. Weltkrieg aus, und als dieser Krieg verloren war, lag die Payerhütte auf italienischem Staatsgebiet und wurde dem Club Alpino Italiano zur Betreuung übergeben. 

Der Payerhütte wird im Film "Johann Stüdl - Visionär und Erschließer der Alpen", produziert von Ladislav Jirásko - ALPY spol. sr. o., Prag, breiter Raum gewidmet. Sehen Sie hier diesen Ausschnitt daraus:

Eine Kurzfassung des gesamten Filmes sehen Sie hier : > "Startseite / der Film"

Zillertal - Loferer Steinberge - Ötztaler Alpen

 

Gleich 2 Hütten errichtete die Sektion Prag im Gebiet der Zillertaler Alpen: Im August 1881 wurde die Olpererhütte eingeweiht.

Die Olperer Hütte heute:
https://www.google.at/search?q=Olpererh%C3%BCtte+Fotos&hl=de&rlz=1C2ARAB_enAT486AT518&tbm=
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6 Jahre später entstand - natürlich nach Stüdls Plänen - die Rifflerhütte auf der Birgelbergalm. Sie wurde später der Sektion Berlin übergeben, die im hinteren Zemmgrund die Berliner Hütte erbaute.

 

Die Dominicus Hütte liegt heute am Schlegeisspeicher. Sie ist nach ihrem Erbauer, Hermann Dominicus, benannt, welcher von 1883 bis 1888 Obmann-Stellvertreter der Sektion Prag gewesen ist. In dieser Zeit wurde sie von der Sektion Prag betreut, musste aber von ihrem Eigentümer aus gesundheitlichen Gründen 1888 verkauft werden, und ging in Privateigentum über.

Mehr über die Geschichte der Dominicushütte und, wie sie heute aussieht, erfahren Sie hier: http://www.dominikushuette.at/Geschichte.htm

 

 

In den Loferer Steinbergen übernahm die Sektion 1878 die Steinbergeralmhütte für 10 Jahre in Betreuung. Sie wurde später von der Sektion Passau übernommen, die an höher gelegener Stelle die Schmidt-Zabierow-Hütte erbaute.

 

Die Mitglieder der Sektions-Filiale in Karlsbad errichteten 1883 am Fuße der Weißkugel im Matschertal die Höllerhütte. Wegen des großen Andranges wurde sie 1899 um mehr als das Doppelte vergrößert. Nach dem 1. Weltkrieg lag sie dann ebenso wie die Payerhütte auf Italienischem Gebiet, und wird seither von der Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI) verwaltet.

 

Als Hütten- und Wegewart des Gesamtvereines und anerkannte Kapazität auf dem Gebiet des Hüttenbaues, war Stüdl aber nicht nur bei der Planung der Hütten seiner Sektion Prag engagiert, er wurde auch von den anderen Sektionen zu Rate gezogen, und zeichnete oft auch deren Pläne. Praktisch war er bei allen Hüttenbauten der damaligen Zeit involviert, zumindest bei der Suche nach dem richtigen Standort.

Die Geschichte der Hütte auf der Adlersruhe.

Einreichplan zum Bau der Schutzhütte auf der Adlersruhe von Johann Stüdl mit Bewilligungsbescheid rechts oben. (Text: " No 124 > Der Schutzhüttenbau auf der Adlersruhe gemäß dieses Planes wird genehmigt. Gemeindevorstehung Hl. Blut am 14. 4. 79", Stempel und Unterschriften.)

Eine Hütte hat Johann Stüdl entworfen, die allerdings nie gebaut wurde: Die Hütte auf der Adlersruhe. Viel Aufregung und Ärger gab es 1879 um sie.

 

Es begann mit einem Antrag durch Fischer von Röslerstamm, eines Mitgliedes der Sektion „Austria“ des DuÖAV, anstelle der verfallenen Unterstandshütte auf der Adlersruhe eine neue Schutzhütte zu erbauen.

 

Der Vorsitzendestellvertreter der Sektion Austria, Dr. Barth,  informierte Johann Stüdl davon, und bot ihm an, der Sektion Prag dieses Bauvorhaben zu überlassen, denn es war bekannt, dass diese von Stüdl gegründete und geleitete Sektion das Glocknergebiet  zu ihrem Arbeitsgebiet erklärt hatte. In ihrer Ausschusssitzung vom 9. März 1879 beschloss die  Sektion Prag, den Bau auszuführen, und nötige Vorarbeiten sofort in die Wege zu leiten.

 

Inzwischen war Fischer von Röslerstamm aus der Sektion Austria aus- und dem ein Jahr zuvor gegründeten „Alpenclub Österreich“ beigetreten, und verfolgte nun in diesem neuen Verein das Projekt des Hüttenbaues. Er wandte sich zunächst an den Führerverein in Kals, der jedoch dem Alpenclub zunächst ablehnend gegenüberstand. Thomas Groder hingegen sagte Fischer v. R. die Ausführung des Baues zu.

 

Stüdl versuchte nun durch Briefe an die Gemeinde Kals, den dortigen Führerverein, vor allem aber an seinen ehemaligen „Lieblingsführer“ Groder dieses Prestigeprojekt, die Errichtung der höchstgelegenen Schutzhütte Österreichs seiner Sektion zu sichern.

 

Wir erinnern uns, dass es zwischen Stüdl und Groder 1877 arge Auseinandersetzungen um die Stüdlhütte  gegeben hatte. Nachdem Stüdl seine Hütte dem Groder geschenkt hatte, musste er feststellen, dass diese mehr und mehr verfiel und forderte sie daher zurück. Nach tagelangem Feilschen, brachte er sie zuletzt um eine unverhältnismäßig hohe Kaufsumme wieder in seinen Besitz. (Lesen Sie mehr darüber hier: > „Die Stüdlhütte / Geschenk oder Last".

 

Groder spielte nun auch hier wieder ein sehr unrühmliches Spiel. Er hielt Stüdl hin, mit dem Bemerken, dass nicht er, sondern der Führerverein mit Fischer v. R. verhandelte. Inzwischen hatte er selbst aber mit diesem schon einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen! Die Kalser Führer hatten zwar bisher ihre Mithilfe verweigert, standen aber dem Projekt  abwartend gegenüber und wollten auch Stüdl keine verbindliche Zusage machen.

 

Auch auf einer anderen Ebene versuchte Stüdl zum Ziel zu kommen, indem er bei der Gemeinde von Heiligenblut den oben eingefügten Bauplan einreichte und die Baubewilligung erwirkte (Bewilligungsbescheid mit Beschreibung der Bauparzelle vom 14. April 1979). 4 Tage später erhielt er jedoch die Mitteilung, dass diese Gemeinde über das Grundstück nicht verfügen konnte, weil die Parzelle als Bestandteil des Gutes Großkirchheim im Eigentum des Herrn von Eichenegg stand. (Sie schien angeblich „irrtümlich“ im Grundbuch der Gemeinde Heiligenblut auf). Der Bescheid vom 14. 4. wurde daher zurückgezogen.

 

Fischer von Röslerstamm war inzwischen nicht untätig gewesen und hatte v. Eichenegg das Grundstück abgekauft.

 

Was folgte, waren Eingaben der Sektion Prag an verschiedene Behörden und Interventionen an allen möglichen Stellen durch Stüdl und einige seiner Freunde und Alpenvereinskollegen. Der einzige Erfolg, der diesen Bemühungen beschieden war, war ein Pachtvertrag auf 12 Jahre für ein an die Bauparzelle angrenzendes Grundstück auf Tiroler Gebiet, während der nunmehr Fischer v. R. gehörende  Grund mit der verfallenen Adlersruhe-Hütte auf Kärntner Seite lag. Der erwähnte Pachtvertrag wurde 1893 auf weitere 7 und 1900 auf weitere 20 Jahre verlängert. Auf eine weitere Verlängerung wurde seitens der Sektion Prag, angesichts der geänderten politischen Verhältnisse und der Übersiedlung ihres Obmannes Johann Stüdl nach Salzburg, dann verzichtet.

 

Am 18. August 1880 war die, nach Erzherzog Johann benannte, neue Hütte eingeweiht worden. Sie blieb die einzige Hütte, die der „Alpenclub Österreich“ errichtete, und steht noch heute im Eigentum des „Österreichischen Alpenclubs“.

 

Weiter: > "Feste und Feiern".

Die Stüdlhütte (um 1873) wurde in der Folge durch die Sektion Prag verwaltet.
Auch die Hofmannshütte - im Eigentum der Familie Hofmann - wurde von der Sektion Prag betreut, bis sie 1911 an die Akademische Sektion Wien übergeben wurde.
Die Klarahütte entstand in Privatinitiative.
Die Johannishütte wurde 1876 vom Zentralausschuß des DAV der Sektion Prag übereignet.
Die erste Prager Hütte wurde knapp 5 Jahre nach ihrer Errichtung von einer Lawine zerstört.
Noch im selben Jahr, 1877 konnte der Ersatzbau benützt werden. Stüdl bestimmte ausdrücklich selbst den Bauplatz, wo die Hütte bis heute steht: Die Alte Prager Hütte.
Da auch diese Hütte sich nach gut 20 Jahren als zu klein erwies, wurde ein weiterer Neubau errichtet.
1904 wurde die Neue Prager Hütte feierlich eingeweiht.
Grußkarte von der Eröffnung der Neuen Prger Hütte an die Wirtschafterin der Stüdlhütte, Hermine (Egger?).
Handschrift von Johann Stüdl: Vertragsentwurf zum Grundankauf für die Payerhütte, Entwurf für einen Notariatsakt mit dem Baumeister der Payerhütte (Kostenvoranschlag)
Die Ur-Payerhütte bei der Eröffnung am 6. September 1875. Stüdl stehend neben dem Eingang.
Handschriftlicher Entwurf zur Hausordnung für die Payerhütte.
Die Payerhütte um 1890
Die Zahl der Ortlerbesteigungen nahm durch die Payerhütte rapide zu, sodass die Hütte schon 10 Jahre später durch ein Stockwerk erweitert, und 1909, etwas weiter oben, das sogenannte Schlafhaus errichtet wurde.
Die Olpererhütte in den Zillertaler-Alpen.
Die Rifflerhütte war und ist ebenfalls Ausgangspunkt für Touren in den "Zillertalern".
Von den Sektionsmitgliedern in Karlsbad erbaut: Die Höllerhütte, später Karlsbader Hütte.