Meine Berge, mein Leben - über 80

Bergtouren unternahm Johann Stüdl bis ins hohe Alter. 1921 und 1922 besuchte er zum letzten Mal seine Hütte, die Stüdlhütte. Siehe: > "Die Stüdlhütte / Der 1. Weltkrieg"

Carl von Stahl Haus auf dem Torrennerjoch

Im selben Jahr stieg er auch auf das Torrenner Joch im Hagengebirge, um das neu gebaute Alpenvereinshaus zu malen. Das Bild wurde das Weihnachtsgeschenk für den Geldgeber Carl von Stahl, der in Amerika lebte, und nach dem das Haus dann auch benannt wurde. (Dazu erzählt uns Heinrich Hackel eine nette Geschichte in seinem Buch "Meine Berge, mein Leben".) 

Nachzulesen auf der Seite > "Lesestoff / Meine Berge, mein Leben / Torrennerjoch".

Stüdls letzte Bergfahrt führte zur Heinrich-Hackel-Hütte (damals Söldenhütte) im Tennengebirge. Marie Hackel, zu dieser Zeit Hüttenwirtin, erzählt uns die Geschichte von "Bergvater Stüdls letzter Bergfahrt" im Buch ihres Gatten "Meine Berge, mein Leben". Nachzulesen hier: > "Lesestoff / Meine Berge, mein Leben / Marie Hackel".

Eine Gedenktafel zeigt die Stelle, an der Stüdl auf dieser Tour rastete.    

Stüdl-Enkelin Traute Lindinger (geb. Stüdl), rechts und Urenkelin Gundi Hauser vor der Gedenktafel an Johann Stüdls letzte Bergfahrt auf die Söldenhütte.

Als Johann Stüdl am 29. Jänner 1925 seine Augen für immer schloss, endete auch ein bedeutendes Kapitel der Alpentouristik. Johann Emmer schreibt in seinem Nachruf in der Zeitschrift des DuÖAV von 1925: "In Johann Stüdl hatte das innerste Wesen, Geist und Physis des Alpinismus sich geoffenbart; er war schlechthin das Urbild eines wahrhaften Alpinisten geworden."

 

Weiter: > "Der Alpenverein / Die Entwicklung des Alpinismus"

Johann Stüdls letzter Besuch auf seiner Hütte im 84. Lebensjahr. Wer hat eine bessere Kopie von diesem Bild? Bitte einsenden unter ...
Seine letzte Bergfahrt unternahm der 85-jährige Stüdl auf die Söldenhütte.