Die Nachkommen

Die Nachkommenschaft von Johann und Hermine Stüdl entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem ansehnlichen Stammbaum.

Im Oktober 2012 zählte man 118 direkte, davon 112 lebende Nachkommen.

Johann Stüdl war, wie auch seine Gattin Hermine, ein Familienmensch. Häufig waren seine Brüder zu Besuch und zu Eltern und Geschwistern von Hermine Stüdl bestanden enge Kontakte.

Wir wissen auch, dass er später einen regen Briefwechsel mit seinen Kindern und Enkeln gepflogen hat.

Diese familiären Bindungen haben sich auch auf die Nachkommen übertragen, die untereinander stets in Kontakt waren bzw. sind.

 

 

Erinnerungen.

Stüdls  Enkelin, Traute Lindinger (geb. Stüdl, 7. 1. 1917, gest. 2. 8. 2015) (siehe: > "Max"), erzählte gerne über ihren Großvater.

Der Alpenvereinsausweis von Stüdls Enkelin Traute wurde 1926 ausgestellt. Das Foto wurde vermutlich aufgenommen, als Johann Stüdl noch lebte.

Sie war 8 Jahre alt, als er starb und kann sich noch gut erinnern, dass er stets gemeinsam mit der Familie bei Tisch anwesend war. Traute besuchte ihn auch des öfteren in seinem Zimmer im 2. Stock, um sich die vielen "interessanten Dinge" anzusehen, wie Steigeisen, Eispickel etc.

Alle diese Dinge packte er in seinen Rucksack, wenn er sich zur Inspektion der Stüdlhütte oder zu Führertagen rüstete. Keinesfalls durfte dann auch sein Tirolerhut mit der Spielfeder fehlen.

Interessiert beobachtete sie auch, wenn er seine Wegetafeln wunderschön mit Alpenblumen verzierte.

Selten sah man Johann Stüdl in Stockwinkel und nie ging er dort ins Wasser. Er war nämlich Nichtschwimmer, was Traute, die eine echte Wasserratte war, gar nicht verstehen konnte.

 

Gedenkfeiern, Ausstellungen, Veranstaltungen...

Anlässlich der Feier 100 Jahre Stüdlhütte unter dem Bild des Großvaters versammelt: Hansmax Stüdl mit Gattin Anna, davor Traute Lindinger (geb. Stüdl) mit ihren Töchtern Gundi und (ganz links) Hedwig Lindinger.

Bei Gedenkfeiern für Johann Stüdl waren meist auch Mitglieder der Familie anwesend. Zum Beispiel 1969 zur 100-Jahrfeier der Stüdlhütte. Unter dem Bild des Großvaters versammelt: Hansmax Stüdl mit seiner Gattin Anna, seine Schwester Traute (vorne) und deren Töchtern Hedwig und Gundi (im roten Pullover).

In seiner Ausgabe vom 11. September 1969 brachte der "Osttiroler Bote" eine ausführliche Reportage von dieser Feier auf der Stüdlhütte (Bild rechts). Eine Abschrift des Textes finden Sie auf der Seite > "Lesestoff / Osttiroler Bote".

 

 

 

 

An seinem 50. Todestag, 25. Jänner 1975, versammelte sich die Familie zusammen mit Mitgliedern der Sektion Prag und einer Abordnung aus Kals am Grab ihres Ahnherren.

Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein entstand dieses Foto: Es zeigt von links Enkel Hansmax Stüdl, Urenkelin Elfriede Lindinger, die Enkelinnen Gerda Reinitzer und Traute Lindinger (geb. Stüdl), sowie Urenkel Michael Stüdl.

 

 

 

Nach ihrer Pensionierung (1980) begann sich Stüdl-Enkelin Traute intensiv dem Andenken ihres Großvaters zu widmen.

In Zusammenarbeit mit der Sektion Salzburg des ÖAV und der Familie Gehmacher (Nachbesitzer des ehemaligen Gasthofs "Zur Birne", Salzburg, Judengasse 1) gelang 1982 die Anbringung einer Gedenktafel für Johann Stüdl, der in diesem Haus zuletzt gelebt hat und auch hier gestorben ist.

Die interessierten Zuschauer hörten zuerst noch eine kurze Ansprache von Bürgermeister Josef Reschen.

Eine Ausstellung in den Räumen der Sektion Salzburg und ein gemütlicher Abend im ehemaligen Gasthof Höllbräu bildeten das Rahmenprogramm. Neben Stüdl-Enkelin Traute, ihrem Bruder Hansmax Stüdl aus Linz und deren Cousine Gerda Reinitzer aus Karlsruhe, waren 4 Urenkel(innen) und 7 Ur-Urenkel(innen) bei dieser Veranstaltung anwesend. 

 

 

Zum 150. Geburtstag ihres Großvaters (1988) organisierte Traute Lindinger (geb. Stüdl)  zusammen mit dem AV- Salzburg (anläßlich dessen 120-jährigen Bestehens eine Ausstellung im Haus der Natur.

Im Bild von links: Dr. Hutter (Sektionsobmann AV Salzburg), Prof. Eduard Stüber (Direktor d. Haus der Natur) Paul Tratz (AV Salzburg), Traute Lindinger und ihr Enkel Dieter Turner.

 

Vom 1. Bis 3. Oktober 1993 fanden die  Feiern zum 125-Jahr-Jubiläum der Stüdlhütte und Übernahme derselben durch die Sektion Oberland statt. Stüdls Nachkommen fehlten, da Traute Lindinger, die letzte noch lebende Stüdl-Enkelin erkrankt war und die Familienmitglieder auch nicht verständigen konnte.

 

 

 

 

Traute Lindinger und Gerold Reinitzer auf dem Weg zur Stüdlhütte.

Zwingender Anlass zu gemeinsamem Feiern war auch der Neubau der Stüdlhütte (Siehe > "Die Stüdlhütte / Der Neubau"): Am 17. Juli 1997 unternahm Traute (Lindinger)die letzte noch lebende Enkelin von Johann Stüdl (ihr Bruder Hans Stüdl war 1983, Cousine Gerda Reinitzer 1986 verstorben") im 81. Lebensjahr den Aufstieg auf die Vanitscharte, begleitet von ihrer Tochter und 7 weiteren Mitgliedern der großen Stüdl-Familie.

 

 

 

"Stüdltreffen".

Hier entstand die Idee, regelmäßige "Stüdltreffen einzuführen", wobei "130 Jahre Stüdlhütte" 1998 Anlass für ein neuerliches Treffen auf der Stüdlhütte war.

 

 

Viele Teilnehmer, prachtvolles Wetter und gute Laune kennzeichneten das Stüdltreffen von 1999 in der Hofmannshütte oberhalb der Pasterze. Stüdl und sein Freund Karl Hofmann hatten dort in der verfallenen ehemaligen Johanneshütte mehr schlecht, als recht Untersschlupf vor den Unbilden des Wetters gefunden. Sie beschlossen daher die Instandsetzung der Hütte, wofür Hofmann die Kosten übernahm. (Siehe > "Der Bergpionier / Rund um den Großglockner")

Neben der unverwüstlichen 82-jährigen Enkelin Traute versammelten sich 6 Ur-, 3 Ur-Ur- und 5 Ur-Ur-Ur- Enkel(innen) - teilweise mit Ehepartnern vor der Kulisse des Großglockners zu einer Bergmesse, die zu halten Pfarrer Michael Bernot eigens von Kals angereist war.

 

 

Einer Einladung der Gemeinde Kals folgend, nahmen 29 Familienmitglieder am 22. Juli 2000 an der Eröffnung des "Glocknerhauses" teil und besuchten die Ausstellung "Im Banne des Großglockners".

Jakob Hauser, damals der jüngste Ur-Ur-Ur-Enkel mit seiner Mutter Maria (2. von links); rechts davon seine Großmutter Gundi Hauser und links "Urli", Urgroßmutter Traute Lindinger. Mit der Kamera: "Großtante" Friedl Klein, daneben Onkel Thomas (Klein) und ganz rechts: Papa Helwig Hauser.

 

 

Es folgte 2001 ein "Stüdltreffen" in Salzburg, mit einem  Besuch des Stüdl-Grabes auf dem Kommunalfriedhof.

4 Stüdl-Urenkel hatten sich bei dieser Gelegenheit zu einer Glockner-Tour verabredet. Bei strahlendem, angenehm warmem Wetter, gelang noch im selben Jahr der Aufstieg von der Stüdlhütte aus über die Adlersruhe.

Am 14. Juni 2001 erstiegen die Stüdl-Urenkel Friedl Klein (geb. Lindinger, 2. v. links), Gundi Hauser (geb. Lindinger) und Gernot Reinitzer (4. u. 5. v. links) gemeinsam den Gipfel des Großglockner. Cousine Heidi Eigruber (geb. Stüdl) konnte aus gesundheitlichen Rücksichten den Aufstieg zum Gipfel nicht mitmachen und blieb auf der Stüdlhütte.

 

 

2003: Auch die Heinrich Hackel Hütte bot sich als Ziel für ein Stüdltreffen an; war doch die ehemalige Söldenhütte Ziel von Johann Stüdls letzter Bergfahrt. (Siehe > "Der Bergpionier / Meine Berge, mein Leben")

 

 

 

 

 

 

2004 war das ehemalige Stüdlhaus in Prag-Kleinseite für das - nun schon traditionelle - Stüdltreffen ausersehen. In den ehemaligen Geschäftsräumen befindet sich jetzt das Restaurant "U Kostela", wo "Stüdls" mit einer Gruppe der ehemaligen Sektion Prag des DAV zusammentrafen.

links: "Stüdls Weinstube" bis 1919, rechts in denselben Räumen, aber in die andere Richtung aufgenommen: Restaurant "U Kostela" 2004.

 

 

 

 

2005  folgten 15 Stüdl-Nachkommen (2 davon extra aus Bremen/BRD angereist) den Spuren ihres Ahnherren auf dem Stahlhaus.

Stüdl war als 83-jähriger noch auf das Torrennner-Joch gestiegen, um das im Rohbau befindliche Haus zu zeichnen. Er wollte damit Carl von Stahl, einem AV-Mitglied in Amerika eine Freude bereiten, welcher die Hütte finanziert hatte - mehrfach (!), denn die in den 1920er-Jahren galoppierende Inflation hatte das Geld entwertet, ehe es überhaupt in Österreich eingetroffen war. (Siehe auch  > "Salzburg / Bergvater Stüdls letzte Bergfahrt")

 

 

 

90 Rosen zum 90er.

Auch Trautes (Stüdl-Enkelin Gertraud Lindinger, geb. Stüdl) 90. Geburtstag (17. 1. 2007) gestaltete sich zu einem "Stüdltreffen", bei dem 23 Familienmitglieder zu den Gratulanten zählten. 

 

 

 

Johann Stüdl heute in Prag.

Reges Interesse fand ein, von Ing. Ladislav Jiràsko und seinem, auf Wander- und Kletterreisen spezialisierten Unternehmen Alpy in Prag in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kals am Großglockner organisiertes "Alpines Festival" mit einer sehr umfangreichen Johann Stüdl-Ausstellung vom 21. Bis 23. November 2008 in Prag.

 

  

Im Bild von links: Friedl Klein (Lindinger), Michael Stüdl, davor: seine Gattin Gerda, Traute Lindinger, davor: Heidi Eigruber (Stüdl), Irmgard und Wolfgang Stüdl (München), Gundi Hauser (Lindinger).

Eher zufällig kam auch im Sommer 2010 ein "Stüdltreffen" in Stockwinkel am Attersee (siehe > "Die Familie / Max / Stockwinkel") zustande.

Michael Stüdl (Stüdl-Urenkel) und seine Frau Gerda hatten zunächst nur ihre Tante, Traute Lindinger (geb. Stüdl) und deren Töchter Friedl und Gundi zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen.

Zu ihnen gesellte sich auch Michaels Schwester Heidi Eigruber (geb. Stüdl).

Überraschend kam dann noch Besuch aus München dazu: Walter und Irmgard Stüdl, die über das Internet die Bekanntschaft von Michael Stüdl gemacht hattten. 

Walter ist kein Nachkomme von Johann Stüdl, dem Gründer des Alpenvereines, sondern Urenkel eines Cousins von Johann Stüdl, der ebenfalls "Johann Stüdl" hieß. Dessen Vater  war Ignaz, ein Bruder von Andreas Stüdl. (Siehe > "Die Familie / Die Ahnen") 

 

  

Da die Firma Alpy alle 2 Jahre ein "Alpines Festival" in Prag organisiert, war im November 2010 auch wieder ein Stüdltreffen in Prag angesagt, noch dazu, wo von der Gemeinde Kals die Inszenierung "Feuer und Eis" gezeigt werden sollte, und die Präsentsation des - unter der Regie von Ladislav Jirásko - entstandenen Stüdl-Filmes (vorerst in tschechischer Sprache) auf dem Programm stand.

Walter und Irmgard Stüdl entschlossen sich, an der Veranstaltung teizunehmen. Die Nachkommen von Stüdl Johann, dem Sohn von Ignaz gesellten sich also zu jenen von Stüdl Johann, dem Sohn von Andreas. So entstand diese Aufnahme vor dem Stüdl-Haus:

Von links: Irmgard und Walter Stüdl, Friedl und Sohn Thomas Klein, Heidi Eigruber, Michael Stüdl, Gundi Hauser.

Nicht alle, von den insgesamt 16 angereisten Stüdl-Nachkommen waren bei dem Besuch im Stüdl-Haus dabei, aber alle Teilnehmer waren sich aber einig, dass sich die Fahrt nach Prag gelohnt hatte.

Die deutsche Fassung des Filmes "Johann Stüdl - Visionär und Erschliesser der Alpen" wurde ein knappes Jahr später, am 2. September 2011 in Kals am Großglockner präsentiert. Rahmenprogramm war die beeindruckende Licht- und Toninstallation "FFF - Friede, Freiheit, Fairness" von Martin Gratz.

Eine Kurzfassung dieses Filmes in finden Sie auf der > "Startseite".

Unter diesem Logo inszenierten Ladislav Jirasko mit dem Verein ALPY spol. s r.o. in Prag 5 und die Gemeinde Kals, hauptsächlich vertreten durch Martin Gratz zusammen mit der Trachtenmusikkapelle Kals und dem Iseltaler Blechbläserensemble in der Zeit von 5. September 2013 bis 24. Jänner 2014 eine Reihe von internationalen Veranstaltungen, die Johann Stüdl, den Prager Kaufmann und Ehrenbürger von Kals in den Stätten seines vorrangigen Wirkens wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken sollten.

Freilich gab es Veranstaltungen im Gedenken an Johann Stüdl schon lange vor dieser Zeit. Da fast immer Mitglieder der Familie anwesend waren, sind diese fast vollzählig unter den Überschriften „Gedenkfeiern, Ausstellungen, Veranstaltungen“, sowie „Stüdltreffen“ und „Johann Stüdl heute in Prag“ beschrieben worden.

Neu ist die Bündelung von mehreren Großveranstaltungen in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum. Eine Aufzählung aller „Johann Stüdl, Prag – Kals“ – Programmpunkte finden Sie auf der Startseite unter „Stüdl aktuell“.

Wir beschränken uns hier auf jene Veranstaltungen, bei der Nachkommen von Johann Stüdl anwesend waren, wobei der 27. September 2013 durchaus den Anlass für ein veritables Stüdltreffen bot.

In einer beeindruckenden Performance aus Musik, Licht und Moderation wurde am Abend das neue Kulturhaus mit dem Johann - Stüdl - Saal vorgestellt und schließlich geweiht.

5 Ur-Enkel mit Ehegatten (Michael und Gerda Stüdl, Friedl und Helmut Klein, Udo und Heidi Stark, Gerold und Inge sowie Widolt und Giselheid Reinitzer) und 2 Ur-Ur-Enkel (Uta Haidrich und Burkhard Eder) mit Freunden nahmen an dem Festprogramm teil.

Stüdl-Nachkommen im Foyer zum Johann - Stüdl - Saal mit dem Organisator der Festlichkeiten anlässlich der Eröffnung des Kulturhauses, Vizebürgermeister Martin Gratz (Bildmitte) und dem Autor und Herausgeber des Stüdl-Buches Ing. Ladislav Jiràsko (ganz rechts) und dessen Sohn (vorne kniend).

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung fand im Johann - Stüdl - Saal die Präsentation des eben erschienenen Buches "Prag - Kals, Johann Stüdl - Visionär und Erschließer der Alpen" statt.

Ing. Ladislav Jiràsko - wir kennen ihn  als rührigen Organisator   vieler Veranstaltungen mit Stüdl - Bezug 2008  in Prag, sowie als Produzenten des Stüdl-Filmes "Johann Stüdl - Visionär und Erschliesser der Alpen" - trat nun auch als Autor und Herausgeber dieses Büchleins in Erscheinung und alle anwesenden Familienmitglieder durften sich über ein von ihm signiertes Exemplar des neuen Buches freuen.

Nachkommen von Johann Stüdl bei des Präsentation des Stüdl-Buches. Links im Bild der Autor und Herausgeber Ladislav Jirasko, daneben der Präsentator, Vizebürgermeister Martin Gratz.
Gundi Hauser, Martin Gratz und Friedl Klein vor dem Eingang zur Ausstellung "Johann Stüdl - Visionär und Erschliesser der Alpen" in den Räumen des Österreichischen Kulturforums in Prag.

Mehr „Stüdl“ – Beteiligung hätte sich die Ausstellung „Johann Stüdl, Visionär und Erschließer der Alpen“ mit der großartigen Schlussveranstaltung in den Räumen des Österreichischen Kulturforums in Prag am 23. Jänner 2014 verdient, und vor allem der Multivisionsperformance „Friede – Freiheit – Fairness“ mit der Präsentation des neuen Filmes über die Erschließung des Stüdlgrates auf den Großglockner am Tag darauf im Nationalhaus Prag Smichov.

Lediglich die Stüdl-Urenkelinnen Gundi Hauser und Friedl Klein nahmen an diesen Veranstaltungen teil.

Die Trachtenmusikkapelle Kals und das Iseltaler Blechbläserensemble unter der Leitung von Martin Gratz begleiten die Vorführung des Filmes über die Erschließung des Stüdlgrates. Auf den Leinwänden im Hintergrund sichtbar, die Szene mit Johann Stüdl und den Bergführern Peter Groder und Josef Kerer bei der Planung des Ausbaues des Direktanstieges auf den Großglockner über den späteren Stüdlgrat im Jahr 1867.

Nur Stüdls Urenkelinnen Friedl Klein und Gundi Hauser waren bei diesen tollen Events anwesend. Hier im Bild mit Ladislav Jiràsko, dem Organisator der Veranstaltungen in Prag.

 

 

 

 

 

 

Gertraud Lindinger geb. Stüdl †

 

 

 

Am Grab von Traute Lindinger, geb. Stüdl und ihrem Großvater.

 

Zu einem "Stüdltreffen" gestaltete sich auch die Beisetzung von Johann Stüdls letzter Enkelin am 13. August 2015 auf dem Salzburger Kommunalfriedhof.

Traute Lindinger, geb. Stüdl, war am 2. August im 99. Lebensjahr entschlafen und 22 Nachkommen waren gekommen, um der unermüdlichen Organisatorin von Stüdl-Veranstaltungen und Familientreffen das letzte Geleit zu geben.

Bürgermeister Klaus Unterweger, Kals am Großglockner.
Blumengrüße aus Kals

Auch der Bürgermeister von Kals hatte es sich - mitten in der Hauptsaison - nicht nehmen lassen, mit einer kleinen Abordnung die letzten Grüße des Glocknerdorfes  zu überbringen.

In einer sehr persönlichen Ansprache am offenen Grab betonte er seine Wertschätzung für die Verstorbene und dankte für ihr vielseitiges Engagement und ihre Unterstützung bei der Umsetzung von vielen Projekten in seiner Gemeinde.

 

 

Er überbrachte ein Blumenarrangement mit dem Dank der Gemeinde, der Bergführer und der Hüttenwirte von Kals am Großglockner.

Blumengrüße der ehemaligen Sektion Prag (Gruppe der Prager) des DAV.

Zu den Trauergästen zählte auch die ehemalige Obfrau der "Gruppe der Prager" in der Sektion Oberland des DAV (Ehemalige Sektion Prag), Gitta Deymel und Othmar Zinner, der seinen Sohn, den derzeitigen Obmann Markus Zinner vertrat. Sie gedachten ihres Gründers, Johann Stüdl und dessen Enkelin, die sein Andenken stets hoch gehalten hat.

Nun ruhen sie vereint, Johann Stüdl, einer der Väter des Alpenvereins und seine Enkelin Traute, die seine Verdienste für die Nachwelt bewahrt und weiter gegeben hat.

 

 

Mehr über die zuletzt beschriebenen Ereignisse in Salzburg, Kals und Prag lesen Sie auf der Startseite > "Stüdl aktuell"

Auf den Spuren des Ur-Ur-Großvaters Johann Stüdl ...

       ... vielleicht auch auf den Spuren seines Großvaters, Max Stüdl, der in Prag den ersten "Schneesportverein" gegründet hatte, startete Johannes Heckel mit seinem Freund am 17. März 2014 mit Skiern von der Stüdlhütte aus zum Großglockner.
       Unterhalb der Adlersruhe schien der Sturm (80 - 100 km/h) den Gipfelanstieg beinahe zu vereiteln. Ohne Skier gelang dann doch das Vorhaben sogar bei besten Bedingungen am Kleinglockner (Bild links) und schließlich vor dem Gipfelkreuz (Bild rechts).  

In Stüdls Wohnzimmer versammelt (von links): Bruder Karl, Gattin Hermine, Sohn Max, Bruder Franz mit Gattin Minna, Johann Stüdl, Tochter Olga.
Enkel Hansmax durfte jeden Tag ...
... die Taschenuhr des Großvaters aufziehen. Allerdings war dabei Pünktlichkeit gefragt. Exakt um 7Uhr früh hatte er sich einzufinden. Kam er zu spät, so war dieses Geschäft bereits getan und die Uhr bis zum nächsten Tag in Großpapas Taschen verschwunden.
Der "Osttiroler Bote" berichtete von der 100-Jahr-Feier der Stüdlhütte und über die Anwesenheit einiger Stüdl-Nachkommen. Im unteren Bild stehend, Hansmax Stüdl, ganz rechts sein Cousin Diemo Reinitzer.
Kranzniederlegung an Stüdls Grab zum 50. Todestag. Links der Kalser Bürgermeister Stefan Schneider, rechts Hans Lukner, im Hintergrund DI. Friedrich Heckel, Hüttenwart der Stüdlhütte (Sektion Prag des DAV).
Michael Stüdl enthüllt die Tafel zum Gedenken an seinen Urgroßvater.
Zu den Besuchern der Ausstellung zählten Hansmax Stüdl (im Trachtenanzug) und seine Cousine Gerda Reinitzer (rechts daneben) mit ihrem Großneffen Burkart Eder. Ganz links im Bild Gerhard Neugebauer, Enkel von Johann Stüdls Schwager Gustav Neugebauer.
Der Stüdlclan im Kreise von AV-Mitgliedern bei der Eröffnung des Neubaues der Stüdlhütte.
Nach der Stüdlhütte - gemütlich in der Luknerhütte: 1 Enkelin, 4 Urenkel(innen), 1 Ur-Ur-Enkel, 2 Ur-Ur-Ur-Enkelinnen und 1 "angeheirateter" Ur-Enkel.
Es schien, als hätte Urgroßvater Stüdl persönlich die Wolken beiseite geschoben, um seinen Nachkommen diese prachtvolle Aussicht zu ermöglichen.
Die Dr. Heinrich Hackel Hütte, damals "Söldenhütte" war Ziel von Johann Stüdls letzter Bergfahrt im 84. Lebensjahr.
Im Restasurant "U Kostela" übergab Traute Lindinger, begleitet von ihren Töchtern Hedwig, Friedl und Gundi, ein Bild ihres Großvaters mit dem Hinweis auf das Wein- und Delikatessengeschäft, das er bis 1919 in diesen Räumen betrieben hat.
1923 zeichnete Johann Stüdl diese Hütte für den Mäzen Carl von Stahl. 89 Jahre danach verbrachten seine Nachkommen hier einen vergnüglichen Tag. Ur-Ur-Enkelin Friedegund Berger und ihre Tochter Isabel waren eigens aus Essen/BRD angereist.
Stüdlnachkommen und eine Abordnung aus Kals mit dem tschechischen Präsidenten Václav Klaus (Bidlmitte) und Ladislav Jirásko (rechts daneben) in der Johann-Stüdl-Ausstellung in Prag.
Bei der Präsentation der Multivisions-Show "Feuer und Eis" in Prag wurde auch Johann Stüdl groß in Szene gesetzt.