Kindheit und Jugend in Prag

Johann Stüdl kam am 27. Juni 1839 als 7-Monats-Kind auf die Welt.

Lange Zeit mussten die Eltern Andreas und Antonie Stüdl (siehe > "Die Familie / Die Eltern) um das Leben ihres ersten Kindes bangen. Der junge Hans, wie er genannt wurde, blieb ein zartes Kind mit einer Lungenschwäche, die ihm auch später immer wieder zu schaffen machte. Der Aufenthalt in den Bergen half ihm jedoch stets diese Probleme zu überwinden.

Hans war ein sehr aufgewecktes und wissbegieriges Kind, und die Eltern förderten seine Anlagen nach besten Kräften. Er wollte lernen ... studieren ... und, obwohl der Vater gerne den Sohn als Nachfolger für das Geschäft gesehen hätte, durfte Johann nach der Stadtschule das Kleinseitner Gymnasium sowie die Oberklassen der Nikolander - Oberrealschule in Prag besuchen.

Zeugnis der 2. Klasse der Stadtschule und der 1. Klasse, 2. Semester der Oberrealschule in Prag.

Auf sein inständiges Bitten und Drängen hin, konnte er an der Universität in Prag inskribieren und schließlich das Chemie- und Technik-Studium an der Polytechnischen Hochschule in Dresden beginnen.

Früh schon offenbarte sich sein Mal- und Zeichentalent. Ein glücklicher Zufall brachte ihm den idealen Lehrer und Förderer. Der Vater seiner Mitschüler war der bekannte Landschaftsmaler Max Haushofer.  Durch ihn erfuhr Hans auf diesem Gebiet eine bemerkenswerte Entwicklung. (Siehe > "Zeichner und Maler / Die besten Lehrer")

 

Weiter: > "Das Elternhaus"

Hans war ein aufgewecktes Kind.
Mutter Antonie Stüdl musste lange Zeit um das Leben ihres Erstgeborenen bangen.