Das Skizzenbuch immer dabei ...

Auch auf seinen weiteren Reisen hatte Stüdl ein Skizzenbuch immer dabei. Diese Bücher waren einfach, aus billigem, meist ungebleichtem Papier gebunden.

Nur wenige davon sind erhalten geblieben. Bis 1868 gibt es nur Einzelblätter. die teilweise auch beschnitten wurden. Zum Beispiel dieses aus dem Besitz der Familie Reinitzer:

"Bidlbeschriftung: Rosengarten, Campitello i Fassathale 13/7 64".

Wir wissen, dass Johann Stüdl, nach seiner ersten großen Hochgebirgstour  mit seinen Freunden Karl Haushofer und Carl Ruben (über den Schwarzensteingletscher ins Ahrntal),  einen Aufenthalt in den Dolomiten anschloss. (Siehe: > "Der Bergpionier - der Hochtourist").

Es ist daher anzunehmen, dass die folgenden beiden Bilder auch auf dieser Reise entstanden sind:

"Enneberg i Rauthale 11/8 64".
"15/8 Aubir (Anbur ?) v d Brennthütte"

Da die Zeichnung links eindeutig in den Dolomiten entstand (Enneberg liegt im Bereich des Pustertales am westlichen Abhang des Kronplatz), ist die Vermutung zulässig, dass die Skizze rechts ebenfalls in dieser Gegend zu Papier gebracht wurde, zumal das Datum 15/8, wenn auch ohne Jahresangabe, ebenfalls darauf schließen lässt.

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Für einen Hinweis, wo diese Skizze tatsächlich entstanden ist, wären die Autoren sehr dankbar. Entsprechende Meldungen bitte unter der E-Mail Adresse: stuedlweb(at)live.de

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Dasselbe Ersuchen ergeht an die geehrten User bezüglich der folgenden 4 Skizzen, wobei es sich bei dem Bild links oben vermutlich um den Steinberg im Hochkalter Massiv (Berchtesgaden) handelt. Hat jemand ein Referenzfoto dazu?

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"Neuberg dazwischen d Steinberg". durchgestrichen: Reiteralp
Felsenstudie
unbenannt
"Braneberg"
1864 "Der Wartstein"

Kein Problem mit dem Inhalt gibt es bei dieser Zeichnung: Sie zeigt den Wartstein in der Bayrischen Ramsau und entstand 1864.

Ein Skizzenbuch von Johann Stüdl befindet sich im Museum des Österreichischen Alpenvereines in Innsbruck.

Watzmann oberes Kar, Weisbacher Scharte, 21. August 1867

Es umfasst jene Skizzen, die Stüdl während seiner Wanderungen im Jahre 1887 zu Papier brachte; unter Anderem auch diese Zeichnung des Watzmann.

Dokumentiert ist hier auch jene bedeutungsvolle Tour, die ihn und seinen Bruder Franz erstmals nach Kals brachte. (Siehe: > "Die Stüdlhütte in Kals")

Teilweise sind die Skizzen darin koloriert. Hier noch einige Abbildungen daraus (Die Bildunterschriften beziehen sich auf Stüdls handschriftliche Anmerkungen):

"Bruck im Pinzgau, 12. August 1867".
"Gross-Schober-Gruppe 27. August 1867". Am oberen Bildrand: "Glödis".
Anmerkungen am unteren Bildrand: "Groß-Glockner und verschiedene Höhenangaben".
"Berger Thörl, 26. August 1867". Unterer Bildrand: "Hohenwartkopf - Leiterkees - Jägermeister" und div. Höhenangaben.
Anmerkungen am unteren Bildrand: "Freiwand - Romariswand - Groß-Glockner - Adlersruhe".
Unterer Bildrand: "Mauererthalgletscher".
"Venediger-Gruppe vom Toinik, 31. August 1867".
Unterer Bildrand: "Groß-Venediger - Rainerhorn".
"Die Venediger-Gruppe von der Johannishütte".
"Umbalkees, 3. September 1867".
Anmerkungen am oberen Bildrand: "Salurnspitz - Im Hintern Eis - ??? - Weißkugel - Langtaufer Spitz". Unten: "Hochjochferner - Muttboden - 12. Sept."
Anmerkungen am oberen Bildrand: Kamolgeb. - Stotterhorn - Firmisan - Schalfkogl. Unten: Muttboden - 12. September 1867 - Kamolboden.

Ein besonders schönes Blatt, das letzte aus dem oben genannten Buch, ist diese kolorierte Skizze aus der Glocknergruppe.

Anmerkungen am oberen Bildrand: "Hoher Spielmann - Pfandlscharte - Bärenkogl - Gamskahre".
Quellennachweis: Skizze links - Widolkt Reinitzer Graz // Lithografie rechts - Salzburg Museum

Ein Zufall brachte diese beiden Blätter zusammen. Sie zeigen Kaprun mit dem Kitzsteinhorn.

Links die Skizze (sie wurde vor Jahren beschnitten, um sie in einen Rahmen einzupassen, daher fehlt rechts der Kirchturm), die Johann Stüdl am 25. 7. 1869 angefertigt hat. Stüdl nützte dafür einen Rasttag während der Touren zur Erforschung der Glocknergruppe, die er zusammen mit seinem Freund, dem Jura-Studenten Karl Hofmann in diesem Sommer unternommen hatte. Siehe "Wanderungen in der Glocknergruppe" Kapitel 6 "Kaprun"

Ursprünglich sollten die Beschreibungen dieser Touren in einer sogenannten "Glockner-Monographie" im Verlag Amthor erscheinen. Dafür war die Lithographie, rechts, gedacht. Es kam jedoch zu Differenzen mit dem Verleger, sodass schließlich der Vertrag gelöst und die "Wanderungen in der Glocknergruppe" in der Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins, Band II, 1871/72 veröffentlicht wurden. Einige von Stüdls Skizzen und auch fertige Lithographien waren damals im Verlag Amthor nicht mehr auffindbar. Vor ein paar Jahren konnten vom Salzburg Museum manche davon angekauft werden. U.A. die Lithographie von Stüdls Zeichnung "Der Mooserboden im Kaprunerthale von der Hohenburg", die auf dieser Seite etwas weiter unten zu sehen ist.

 

 


Die Rückseite des eben beschriebenen Skizzenblattes von Kaprun nützte Stüdl für diese kleine Zeichnung.

Die Beschriftung ("Johann Stüdl 1839 - 1925) am unteren Bildrand stammt nicht von ihm, sondern wurde später, vermutlich durch Stüdls Enkelin Gerda Reinitzer, eingefügt. Die Jahreszahlen sind das Geburts- und Sterbejahr von Johann Stüdl.

 

 

 


Ausschnitt aus der beschriebenen Blatt-Rückseite gedreht und etwas vergrößert.

 

 

 

Das hier abgebildete Skizzenbuch ist im Besitz von Stüdls Enkelin Traute Lindinger (geb. Stüdl).

                                                                                                                       

Stüdls Skizzenbuch von 1869. Alle darin enthaltenen Blätter sind im rechten Bildlauf abgebildet.

In diesem Buch finden sich auch Zeichnungen, die Stüdl während der "Wanderungen in der Glocknergruppe" zu Papier brachte. So z. B. das folgende Blatt 1.

Hofmann schrieb darüber in seinem Bericht im Kapitel 7, > "Von Kaprun nach Kals" (Seite 315) Folgendes: "Ein großer Felsblock wurde hier zum Ruhesitz erkoren. Stüdl holte die Mappe hervor, um eine Zeichnung des großen Wiesbachhorns, das sich hier besonders günstig zeigte, anzufertigen."

Es ist anzunehmen, dass Stüdl, "auf dem großen Felsblock" sitzend, diese Skizze am 27. Juli 1868 angefertigt hat.

Blatt 1 aus dem Skizzenbuch der Familie Lindinger/Stüdl. Beschriftung im Bild rechts unten: "D. Gr. Wiesbachhorn, Glockerin u. größter Bärenkopf vom Wege z. Kapruner Thörl".
Zweifellos diente die Skizze oben als Vorlage für diese Zeichnung in Farbe, die -lithographiert - als Beilage zu Hofmanns Bericht "Von Kaprun nach Kals" in den Wanderungen in der Glocknergruppe (Zeitschrift des DAV Band II, 1870 - 1871) erschien. Hat Stüdl am unteren Rand dieses Bildes seinen winkenden Freund Karl Hofmann mit dem Führer Schnell festgehalten? Denn ...

... Hofmann, dem "der Aufenthalt Stüdls zu lange dauerte" setzte unterdessen mit dem Führer Schnell die Wanderung fort, während Stüdl und der Führer Thomas Groder zurückblieben.

Am Kapruner Törl trafen sie sich wieder. Ihr weiterer Weg führte sie nach Kals, wo sich Johann Stüdl um die von ihm finanzierte, neue Hütte auf der Vanitscharte kümmern wollte. (Siehe: > "Die Stüdlhütte")

Gezeichnet hat er seine Hütte allerdings erst etwa 1 Monat später, am 23. August.

"Die Glocknerhütte auf der Vanitscharte 23/8".

Einige der in diesem Buch enthaltenen Skizzen dienten als Vorlage für Stüdls großes "Panorama vom W. (= Windisch) Matrei - Kalser Thörl" in 2 Teilen (Blickrichtung Ost bzw. West). Die Originale der Panoramen befinden sich im Alpenvereinsmuseum in Innsbruck. Es ist vielleicht ganz interessant, die Skizzen mit dem fertigen Bild zu vergleichen.

Blätter aus Stüdls Skizzenbuch und sein "Panorama vom W. Matrei - Kalser Thörl - Aussicht gegen Osten" in Farbe. Original im AV-Museum in Innsbruck.

Die "Aussicht gegen Osten" mit den Skizzenblättern 20 (links), 12 (Mitte) und 13 (rechts).

Die Blätter wurden für diesen Vergleich unten entsprechend der Höhe des Panoramabildes beschnitten, in der Größe angepasst und etwas überarbeitet (Entfernung von Klebeband-Flecken, bzw. Ausbesserungen von beschädigten Rändern). Im rechten Bildlauf sind die Blätter im Originalzustand zu sehen. Sie wurden dort lediglich mit einem schmalen Rahmen versehen.

Blätter aus Stüdls Skizzenbuch und sein "Panorama vom W. Matrei - Kalser Thörl - Aussicht gegen Westen" in Farbe. Original im AV-Museum in Innsbruck.

Der "Aussicht gegen Westen" des Panoramas wurden die Skizzenblätter 18 (links) und 19 (rechts) gegenübergestellt. Beide Blätter wurden mit "Anhang" gezeichnet.

War ihm eine Seite nicht breit genug, schnitt Stüdl sich im Bedarfsfalle ein weiteres Blatt zurecht und klebte es mit Klebestreifen an das Arbeitsblatt. Zum Schließen des Buches wurde der "Anhang" nach innen gefaltet. Dadurch ergaben sich relativ breite und unebene Schnittlinien.

Übrigens sind die beiden Panoramen nicht gleich lang. (Ansicht nach O. ca. 116 x 30 cm, Ansicht nach W. ca 99 x 30 cm) weshalb das Erscheinungsbild auf der Website auch unterschiedlich ist.

Derartige Panoramen waren sozusagen die "Prospekte" für die sich neu entwickelnden Fremdenverkehrsorte in den hinteren Gebirgstälern der Alpen.

Sie waren aber auch häufig eine Aufstiegshilfe für nachfolgende Touristen, denn Kartenmaterial gab es nur vereinzelt, und dieses war oft ungenau. Man konnte sich darauf nicht immer verlassen.

Natürlich kam es auch bei den Panoramen auf möglichst große Genauigkeit an, weshalb Stüdl akribisch, fast photographisch genau zeichnete.

Im Gegensatz dazu hatte  Franz Senn, der Kurat in Vent im hintersten Ötztal, große Probleme und Schwierigkeiten, als er einen Maler beauftragte, ein derartiges Panorama für das hintere Ötztal zu erstellen. Dieser malte und zeichnete "künstlerisch"; das Panorama war für den ihm zugedachten Zweck nicht zu gebrauchen. Es erhöhte nur den Schuldenberg, der auf Franz Senn Zeit seines Lebens lastete.

Mehr über Franz Senn und seine Probleme mit dem Panorama finden Sie hier:

> "Lesestoff/Charles Brizzi und das Panorama von der Wildspitze" 

Auch die folgenden beiden, doppelseitig gezeichneten Skizzen entstanden 1869 und entstammen daher höchstwahrscheinlich ebenfalls dem hier beschriebenen Buch. Sie wurden diesem vermutlich schon vor längerer Zeit entnommen, sind daher nicht nummeriert.

Anmerkungen am oberen Bildrand: "Vernagtspitze - Diemkogl - Hintere Schwärz, bestiegen von Pfossen, 10. September 1869" - unten: "Vernagtferner - Brenzspitzkamm - Firnisan - Schalfkogl - Hintere Schwärz - Muttberg - Thalleitspitze"
"Rofner Gletscher 13 Septbr. 1869"

Einige Arbeiten von Johann Stüdl erschienen als Beilagen ...

 

       Nachdem Hofmann im Deutsch-Französischen Krieg am 2. September 1870 gefallen war, sah sich Stüdl, ausserstande, die gesamte Monographie - wie dann geplant - für die Erstausgabe der Zeitschrift des DAV (1970) fertigzustellen, wollte jedoch sicher schon im Gedenken an seinen Freund wenigstens einen Beitrag darin publizieren. Da die Bezwingung der Ödenwinkelscharte - laut Hofmann - ihre schwierigste gemeinsame Tour war, wählte er diese für seinen Beitrag aus und verfasste auch den Text dazu.

Nachzulesen hier: http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1026430&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=127 

        Bei Vergrößerung des Bildes durch Anklick kann man erkennen, dass der Weg zur Scharte, den Hofmann und Stüdl im Rahmen ihrer Wanderungen in der Glocknergruppe gewählt hatten, hier eingezeichnet ist; und zwar vom rechten Bildrand über den Rand des Gletschers und die, im unteren Bereich vereisten Wände des Eiskögele; schließlich in der Bildmitte fast senkrecht über die Wand zur Scharte.

Übrigens erschien im Band II der "Zeitschrift des Deutschen Alpenvereins" von 1870 - 1871, wo die "Wanderungen in der Glocknergruppe" veröffentlicht wurden, der von Karl Hofmann verfasste Text über diese Tour.
Nachzulesen auf der Seite >"Lesestoff / Kapitel 3 "Die Untere Oedenwinkelscharte".

"Die Untere Oedenwinkelscharte mit dem Johannisberg und Eiskögele vom Schafbühel in Stubachthale gesehen"
"Die Gletscher des Zemmgrundes".

Dass es überhaupt zu dieser 2-Geleisigkeit kam, hängt sicher damit zusammen, dass es mit dem Verlag Amthor, wo ursprünglich die "Glocknermonographie" aufgelegt werden sollte, zu massiven Schwierigkeiten und Zerwürfnissen kam (Lesen Sie mehr darüber hier: > "Die Glocknermonographie".) Dabei gingen bei Amthor auch einige Zeichnungen von Johann Stüdl verloren, u. A. auch dieses Blatt, welches vor einigen Jahren vom Salzburg Museum angekauft werden konnte.

 

 

Lithographie "Der Mooserboden im Kapruner Thale von der Hohenburg" nach einer Zeichnung von Johann Stüdl, vorgesehen für die "Glocknermonographie", die im Verlag Amthor erscheinen sollte. Quelle: Salzburg Museum.

Auch die beiden folgenden Arbeiten von Johann Stüdl waren in der Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins abgebildet.

 

 

"Die Dreiherrenspitze vom vorderen Umbalthörl aus" zu "Wanderungen in der Venedigergruppe" von Eduard Richter; veröffentlicht 1872 in der "Zeitschrift des DuÖAV".
1875 Der Großglockner und der mittlere Pasterzenboden (Aquarell und Kreide). Eingezeichnet Karl Hofmanns Abstiegsroute am 5. August 1869 und der später übliche Auf-(Ab-)stiegsweg. Original im AV-Museum München. Veröffentlicht in der Zeitschrift des DuÖAV 1923 als Titelbild.

Wer kann helfen?

"Obir" 1876

Einige Skizzen von Johann Stüdl sind auch in seiner böhmischen Heimat entstanden. Vermutlich auch diese, doch konnte eine Burg "Obir" bisher nicht ausfindig gemacht werden.

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Wer kann uns weiterhelfen? Wer kennt diese Burg? Meldungen bitte unter der E-Mail-Adresse > stuedlweb(at)live.de <.

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Die Vermutung, dass es sich bei "Obir" um eine Burg im südlichen Tschechien handeln könnte, liegt in Stüdls nächster Zeichnung "Welhatitz" begründet, die zur selben Zeit wie die oben ganannte entstanden ist. Diese Burg konnte via Internet im südlichen Tschechien ausfindig gemacht werden: > http://www.zamky-hrady.cz/2/velhartice-d.htm <. Sie heißt heute "Velhartice".

Noch aus einem anderen Grund ist es interessant, die beiden Bilder nebeneinander zu sehen, denn sie zeigen, mit welcher Akribie, ja, fast fotografischer Genauigkeit Johann Stüdl seine Zeichnungen erarbeitete.

  

Burg "Welhartitz", von Johann Stüdl gezeichnet. 30. August 1876.
Heute Burg Velhartice - ein Foto aus dem Internet.

Ölbilder

Es gibt nur wenige Ölbilder von Johann Stüdl. Sie befinden sich ausschließlich in Familienbesitz.

Dieses Bild von einem Häuschen mit Birke ist vielleicht auch in Böhmen entstanden. Es ist im Eigentum der Familie Reinitzer, Nachkommen von Stüdls Tochter Ismene.

Aus dem Besitz von Ismene Reinitzers Urenkel, Gotthard Eder stammt dieses Ölbild mit dem Jäger, welches dem oberen sehr ähnlich ist und wohl in derselben Gegend gemalt wurde. Beide Bilder sind übrigens signiert.

Dieses Bild, im Besitz der Familie von Stüdls Enkelin Traute Lindinger in Salzburg, stellt höchstwahrscheinlich den Blick über den Achensee dar.

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Die Frage ist, von welchem Berg aus es gemalt wurde. Wer das weiß, möge uns bitte Nachricht geben unter der E-Mail-Adresse stuedlweb(at)live.de . 

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Auch dieses Ölbild stammt aus dem Nachlass von Traute Lindinger.

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Wer kann Angaben darüber machen, welche Landschaft hier dargestellt ist? Meldungen dazu bitte an diese E-Mail-Adresse: > stuedlweb(at)live.de <.

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Dasselbe Motiv hat Stüdl von einem leicht veränderten Standpunkt aus und bei anderen Wetterbedingungen noch einmal gemalt. Dieses Bild ist im Besitz von Gotthard Eder (Urenkel von Stüdls Tochter, Ismene Reinitzer).

Auch dieses Aquarell von Johann Stüdl, ebenfalls im Eigentum der Familie Lindinger, erfordert die Mithilfe der verehrten User.

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Welche Landschaft ist hier dargestellt? Nachrichten erbeten an die E-Mail.Adresse: stuedlweb(at)live.de .

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Die folgenden 21 Abbildungen sind dem Skizzenbuch Johann Stüdls aus dem Jahre 1869 entnommen. Dieses ist im Besitz der Familie von Stüdls Enkelin, Traute Lindinger geb. Stüdl, in Salzburg.
Blatt 1. "Kl. gr. Wiesbachhorn, Glockerin u größter Bärenkopf vom Wege zum Kapruner Thörl".
Blatt 2. Unbenannt.
Blatt 3. Unbenannt, aber mit Anmerkung am oberen Bildrand rechts: "Hohe Tenn".
Blatt 4 mit Anhang. Unbenannt. Anmerkungen im oberen Teil: "Gr.V. (V. steht für Vieschbachhorn = alte Bezeichnung für Wiesbachh.) - Glockerin - großer Bären" (darunter durchgestrichen: Glockerin) - "Kleiner Bären (darunter durchgestrichen: mittl.) - Sand".
Blatt 5. Unbenannt, aber Anmerkungen im oberen Teil: "Auf den Potpitzelen - Schuster - Glorer Alm - Rupprechthütte".
Blatt 6. Unbenannt. Ein Haus am Bach darstellend. Am oberen Bildrand, sehr klein, eine Ansicht von Kals.
Blatt 7. Unbenannt. Eine Mühle bei Kals darstellend.
Blatt 8. "Großglockner vom Johannisberg aus gezeichnet".
Blatt 9. Unbenannt.
Blatt 10. "Johannisberg 10/9" (10/9 steht für 10. September 1869)
Blatt 11. "Wiesbachhorn von der Glockerin. 18. September"
Blatt 12. Anmerkungen am oberen Rand: "Glatte Schneid - Ranerberg - Kölerseck - Peischleck - Kesselkopf - Leitzkopf - Böses Weibele - Tschedin Horn - Garnotskamp - Wanderklause".
Blatt 13 mit Anhang. Unbenannt. Anmerkungen am oberen Rand: "Glödis - Ganot - Schoberscharte - Klein Schober - Hochschober - Rödtspitze".
Blatt 14. "Das Wiesbachhorn mit der Glockerin u. Bärenköpfen v. Großglockner aus". Anmerkungen oberer Rand: "Mittl. B. - gr. B. - Glockerin - kl. B. - Bokkarscharte - Gr. Wiesbachhorn - Hohe Doke - Breitkopf".
Blatt 15. Unbenannt. Die Glocknergruppe von Norden darstellend.
Blatt 16. "Das Wiesbachhorn vom Schwarzen Kopf aus".
Blatt 17. Unbenannt. Kals mit dem Unteren Wirt darstellend. Am unteren Bildrand Anmerkungen die Farben betreffend.
Blatt 18 mit Anhang. Unbenannt. Anmerkungen am oberen Rand: "Zunik - Thorkogl - Melitzkogl - Rothes Mandl - Lasörling - Weisse Spitze - Pichkam Sp. - Bergerhorn - Kl. Venediger".
Blatt 19 mit Anhang. Unbenannt. Anmerkungen am oberen Rand: "Hunigspitz - Welz - Karwand - Quiri - Berger Kogl - Dabersp. - Rainerhorn".
Blatt 20. Unbenannt. Glocknergruppe von Süden darstellend. Anmerkungen am oberen Rand: "Melitzkopf - Bretterspitz - Glocknerwand - Gr. Glockner - Adlersruhe - Vanitscharte - Bergerthörl - Lahnspitze - Hohenbergekopf - Kellerberg - Schwerteck - Lange Wand".
Blatt 21. Unbenannt. Vent im hinteren Ötztal darstllend.